Nach der erfolgreichen Markteinführung von Zalando in Deutschland hat das Unternehmen im September 2011 den Sprung nach Österreich geschafft. Der österreichische Ableger unter Zalando.at konnte in der Alpenrepublik schnell Fuß fassen.

Die Konkurrenten OTTO Versand und Neckermann Österreich hat Zalando.at laut Daten von Alexa.com bereits überholt. Mit zahlreichen Werbekampagnen auf sämtlichen Kanälen (TV, Print, Internet, uvm.) setzt das 2008 gegründete Berliner Unternehmen neue Maßstäbe und bringt etablierte Versandhändler in Deutschland, Österreich und der Schweiz (Zalando.ch) stark unter Druck.

Laut eigenen Angaben bietet Zalando.at mehr als 50.000 Produkte (Schuhe, Kleidung, Beauty etc.) von 600 verschiedenen Marken für seine Kunden an. Stark im Kommen sind Eigenmarken (Zign Shoes) von Zalando um die Abhängigkeit von den Markenherstellern zu senken.

Werbespot von Zalando in Österreich:

Der Musikdienst aus Schweden will jetzt auch in Österreich durchstarten. Seit heute ist Spotify in der Alpenrepublik verfügbar.

Spotify ermöglicht es Nutzern, über 15 Millionen Songs zu streamen. Voraussetzung für Neuanmeldungen bei Spotify ist ein Facebook-Konto. Das Geschäftsmodell von Spotify besteht einerseits aus kostenlosen Musikstreams, die mit Werbung unterstützt werden. Zusätzlich bieten die Schweden werbefreie, dafür kostenpflichtige Streaming-Abonnements für PCs und Smartphones an.

Zahlreiche Künstler aus Österreich sind seit dem Launch dabei, etwa Wolfgang Ambros oder auch Andreas Gabalier. Eine komplette Musikabdeckung gibt es aber nicht. So fehlen etwa die Beatles in der Playlist von Spotify.

Mit Österreich ist der schwedische Dienst nun im zehnten Land verfügbar, nachdem Skandinavien, Großbritannien und Frankreich den Anfang machten, können seit Juli auch Nutzer in den USA darauf zugreifen. In Österreich hat Spotify mit AKM und austro mechana Lizenzverträge abgeschlossen. Wann Spotify in Deutschland verfügbar ist, steht noch in den Sternen.

Das Vorarlberger Fußball-Portal Ländkicker.at wagt den Sprung in die Schweiz und kooperiert für dieses Vorhaben mit dem größtem Schweizer Medienunternehmen Ringier. Die Feldkircher Jungunternehmer und der Schweizer Verlag starten gemeinsam den Ableger Rheintalkicker.ch.

Hartplatzhelden aus dem Ländle
In Vorarlberg zählt Ländlekicker.at zu den beliebtesten Websites im Freizeit-Segment. Das Erfolgskonzept wollen die Macher Ingo Nachbaur und Daniel Zech nun auch auf andere Märkte übertragen. Rheintalkicker.ch setzt den Nischenfokus Amateurfussball mit der Expansion in der Schweiz konsequent um.

Hobbykicker werden zu Stars
Geschäftsführer und Gründer Daniel Zech: „Mit Ringier und insbesondere www.blick.ch haben wir den idealen Partner gefunden, um unsere bestehenden Plattformen mit einem zusätzlichem Angebot für User und Kunden weiter auszubauen.“

3. Online Day Austria in Wien

Thomas Gabriel

26. September 2011

Der 3. Online Day Austria findet im Rahmen der Österreichischen Medientage am 29.09.2011 in der Wiener Stadthalle statt. Über 1.200 Besucher werden beim größten digitalen Fachkongress in Österreich erwartet.

Mit Top-Themen und internationale Fachexperten rund um die digitale Wertschöpfungskette findet der Online Day zum dritten Mal in Wien statt. Der Organisator Gabriel Grabner von atmedia.at hat für 2011 neben grundsätzlichen Debatten auch Zukunftsperspektiven eingebaut. Erstmals werden die Top “StartUps” ausgezeichnet.
Das sind Wikifolio, Sproov, Voycer, Friends-on.TV und Piano Media.

“Österreich hat im internationalen Wettbewerb, vor allem in den Creative Industries, echte Chancen. Wenn wir zu einer Kultur der professionellen Ausbildung, Förderung und zu internationalen  Vermarktungsstrategien auch genügend öffentliche Unterstützung aufbringen können, kann vieles gelingen”, so Grabner.

Das Programm des A1 Online Day Austria – powered by orf.at findet ihr bei medien-tage.at.

Einzelticket:
29. September 2011 - € 50,- exkl. MWST

Google übernimmt den Groupon-Klon DailyDeal aus Deutschland. Das Unternehmen, das im Dezember 2009 als Kopie des amerikanischen Vorbilds Groupon an den Start gegangen ist, geht einschließlich der Landesgesellschaften in Österreich und der Schweiz an den Suchmaschinenriesen. DailyDeal ist in dieser Zeit auf rund 200 Mitarbeiter angewachsen.

“Wir sind sicher, dass wir mit der Kombination aus unserem Know-how und der Expertise des Offers-Teams bei Google unsere Aktivitäten weiter verstärken und den Verbrauchern noch großartigere Deals anbieten können”, so das DailyDeal-Team auf ihrer Website.

Gemeinsam mit der Google-Abteilung, die mit dem Produkt Google Offers ebenfalls den Markt bearbeitet, solll DailyDeal auf internationalen Expansionskurs gehen, berichtet Holger Schmidt von der F.A.Z.. Der Kaufpreis ist bislang nicht bekannt.

Dimoco kann Umsatz mit seinem mobilem Bezahlsystem für “virtuelle Güter” aus Online-Spielen stark steigern. Der österreichische IT-Dienstleister peilt 2011 einen Umsatz in Höhe von 52 Millionen Euro an.

Geschäft mit Online-Spielen wächst rasant! Dimoco ermöglicht Käufe von Spiele-”Items” über das Handy in Kooperation mit dem US-Start-up Boku. Spieler können zum Beispiel beim Facebook-Game FarmVille Artikel kaufen, um schneller voran zu kommen. Weitere Services von Dimoco sind Erinnerungs-SMS für Autoservices und Reparaturen sowie Kurznachrichten mit mobilen TANs als Authentifizierung für Bankkunden im Internet-Banking.

Einen Wachstum verzeichnet auch das Mobile Marketing, das vor einem Jahr in die Marke Lucy Marx ausgegliedert wurde.

Dimoco beschäftigt 60 Mitarbeiter und ist in 13 Märkten in Europa präsent, Töchterfirmen wurden vor kurzem in Deutschland und Serbien gegründet.

Karriere.at will Karrierekiller bekämpfen! Unter dem Motto „Besiegen Sie Karrierekiller“ werden bekannte Gegenspieler im Büro – wie Kollegenschwein, Sesselsäger oder Intrigenspinnen – enttarnt und der Weg zur eigenen Karriere geebnet.

Mit der neuen Kampagne will das Karriereportal auf Tücken und Fallen im Karriereaufstieg hinweisen.

“Klick dich durch die Welt der zwölf Karrierekiller. Jeder hat seine eigenen, fiesen Eigenschaften, die dir das Leben im Büro schwer machen. Erfahre mehr über Wesen, Vorkommen und Besonderheiten der dunklen Gesellen.”

Auf diese vereinfachte Formel ist die anlaufende Botschaft von Karriere.at an alle Jobsuchende und Arbeitslebenverändungswillige gerichtet.

Die Kampagne “Karrierekiller” wurde von Young &Rubicam Vienna. Der Media-Einsatz erstreckt sich auf TV, Radio, Print und Online in Form von Karrierekiller.at und einer eigenen Seite bei Facebook.

lieferando.de expandiert nach Österreich. Das deutsche Portal für Online-Essensbestellungen bietet seinen Service ab sofort auch in der Alpen-Republik an.

Pizza, Pasta, Sushi, Obst oder Getränke online bestellen! Diese Leistung verspricht lieferando.at mit ca. 250 unter Vertrag stehenden Lieferdienste nun auch in Österreich. Sämtliche Produkte der digitalen Speisekarten und Sortimente der Lieferdienste können nach Hause oder ins Büro geliefert werden lassen.

Zu den Konkurrenten zählen in Österreich Willessen.at und Brings-mir.at. Auch in der Schweiz wird unter dem Namen lieferando ausgeliefert. In Frankreich tritt das Berliner Unternehmen unter Taxiresto.fr und in Polen unter Smakuje.pl auf.

“Die Zahl der Online-Essensbestellungen nimmt nicht nur in Deutschland sondern, auch international enorm zu. Mit unseren Erfahrungen lässt sich das lieferando-Modell sehr gut internationalisieren”, so Kai Hansen, Geschäftsführer von lieferando.de.

Alleine in Deutschland werden jährlich rund 4,4 Milliarden Euro für Essensbestellungen ausgegeben. lieferando zählt neben pizza.de und Lieferheld zu den am schnellsten wachsenden Unternehmen am Markt.

Gegründet wurde das Unternehmen 2009 von Christoph Gerber, Jörg Gerbig und Kai Hansen in Berlin. Zu den Investoren zählen KfW Bankengruppe, DuMont Venture aus Deutschland, Mountain Super Angel aus der Schweiz, Moraún Investments aus Luxemburg sowie zwei Privatinvestoren.

Tipp: Für alle Leser haben wir einen 5 EUR Gutschein von Lieferando!

payolution will Online-Händlern mit “Kauf auf Rechnung” und “Ratenzahlung” neue Möglichkeiten der Zahlungsabicklung und Finanzierung in Österreich anbieten. Das Startup wurde von Stefan Kalteis und Michael Altrichter in Wien gegründet und sieht sich als Zahlungsoptimierer für Online-Shops.

Der im Frühjahr 2011 gestartete Service payolution bietet Online-Shops zahlreiche Bezahlverfahren an. Die Händler können ihren Kunden nun durch payolution Kauf auf Rechnung und Kauf auf Raten bieten.  payolution verspricht den Händlern mit den zusätzlichen Zahlungsmöglichkeiten mehr Umsatz, mehr Liquidität und mehr Gewinn. Laut payolution sollen die Zahlungsabbrüche bis zu 80 Prozent zurückgehen.

„Der Kauf auf Rechnung ist die beliebteste Zahlungsmethode bei deutschen und österreichischen Online-Kunden. Aber nur sehr wenige Merchants bieten diese Möglichkeit an“, sagt payolution-Geschäftsführer Michael Altrichter.

“Mit payolution bieten Shopbetreiber ihren Kunden den Kauf auf Raten, ohne selbst das Risiko des Zahlungsausfalls einzugehen. Sie steigern ihre Liquidität signifikant, da sie ihr Geld unmittelbar nach dem Kauf des Kunden bekommen“, ergänzt Stefan Kalteis, neben Altrichter zweiter Geschäftsführer bei payolution.

Weitere Angebote des Wiener Startups sind Echtzeit-Risikoüberprüfung, Debitorenmanagement, Zahlungsausfallsschutz, Handling der Transaktionen und Liquiditätsoptimierung.

Die payolution GmbH wurde von Stefan Kalteis und Michael Altrichter gegründet. Stefan Kalteis ist Gründungsmitglied der Personensuchmaschine 123people und Partner beim Online-Inkubator i5invest. Michael Altrichter ist Mitgründer und ehemaliger Vorstand der paysafecard.com Wertkarten AG, Europas führendem Prepaid-Karten-Anbieter.

arztsuche24 hält eine neue Vertriebspartnerschaft mit Herold. Das Wiener Start-up wurde zudem überarbeitet und präsentiert sich ab sofort in neuem Design.

arztsuche24 kooperiert ab sofort mit Herold Business Data: Mit Hilfe der dort gelisteten 19.000 Ärzte ergibt sich eine interessante Vertriebserweiterung für Herold. Zudem verspricht Arztsuche24 nach dem Relaunch für Patienten noch komfortabler zu sein.

„Es war von Beginn an immer unser Ziel, auf arztsuche24 eine möglichst einfache und intuitive Navigation anzubieten. Und bei uns wird man rasch und einfach fündig, egal, ob man einen Arzt in der Nähe oder eine ganz spezielle Fachrichtung sucht“, erklärt der arztsuche24-Geschäftsführer Marco Vitula die Vorteile seines Portals.

Das Geschäftsmodell von arztsuche24 ist werbefinanziert. Gegen eine Fixgebühr können Ärzte und Apotheker einen Eintrag vorreichen lassen, um so mehr Anfragen unf Zugriffe auf die eigene Website sowie mehr telefonische Kontakte zu erhalten. Um Beratung und Verkauf der Werbemöglichkeiten kümmert sich HEROLD Business Data mit Sitz in Mödling.

arztsuche24 wurde 2009 von Marco Vitula in Wien gegründet. Das Portal bietet einen Überblick über die niedergelassenen Ärzte sowie die medizinischen Anbieter in Österreich. Laut Betreiber verzeichnet das Angebot mittlerweile etwa 110.000 Unique Client-Besuche pro Monat. Marco Vitula ist auch Mitbegründer des österreichischen Start-ups Diagnosia.