Auf finderly.com suchen, bei Niedermeyer kaufen

Das Wiener Start-Up Finderly geht eine Zusammenarbeit mit Niedermeyer ein. Fachleute der Elektronikkette geben auf finderly.com Rat und Empfehlungen zu Elektronikprodukten – und bieten sie im Anschluss zum Kauf an.

Mitarbeiter der stationären Handelskette bewegen sich mit eigenen Nutzerprofilen durch die Community von finderly.com, dem Empfehlungsportal des 2011 in Wien gegründeten gleichnamigen Start-Ups. Die Profile der Niedermeyer-Mitarbeiter sind mit dem Logo des Unternehmens gekennzeichnet. Im Gegenzug bekommen Finderly-Benutzer direkten Zugang zu fachmännischer Beratung.

Am meisten soll die Kooperation Konsumenten nützen, deren Kaufverhalten dem sogenannten ROPO-Schema entspricht. Das Akronym steht für “Research Online, Purchase Offline” und bedeutet, dass sich Kunden über ihr Wunschprodukt erst umfassend im Netz informieren, um es dann im stationären Handel zu erwerben. Vielen geht es darum, das Produkt einmal “in der Hand zu haben”, bevor sie es kaufen. Das Partnerschaftsmodell von Niedermeyer und Finderly soll diese Kunden von Anfang bis Ende dieses Prozesses führen.

Für Finderly als Beteiligten aus der Onlinewelt ist die Kooperation ein erster Schritt in Richtung Stationärhandel. Niedermeyer versucht sich im Gegensatz dazu schon länger im Netz: Auf seiner Website wirbt der Händler dafür, Produkte online anzusehen und sie dann im Laden zu kaufen.

Schenkt man der Theorie des ROPO-Verhaltens Glauben, greift eine Zusammenarbeit wie zwischen Niedermeyer und Finderly diese Kunden optimal auf. Bei Finderly laufen bereits die Vorbereitungen für weitere Kooperationen mit dem stationären Handel, wie das Gründertrio Katharina Klausberger (29), Armin Strbac (30) und Stefan Fleig (29) in einer Presseaussendung preisgibt.

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