Gründerlandkarte: Status des Startup-Ökosystem in Österreich und CEE

Die Infografik über das Startup-Ökosystem in Österreich und den mittel- und osteuropäischen Ländern verschafft einen guten Überblick über die tatsächliche Größe der Internetszene. Die Zahlen und Fakten wurden von i5invest und SpeedInvest in den letzten Monaten gesammelt. Mit der Grafik wollen sie potenziellen Gründern und Geldgebern Inspiration und Antrieb liefern.

Startups und Investoren in Österreich und Osteuropa

Eine Europakarte zeigt Pins für Startup-relevante Geldgeber – hervorgehoben ist Österreich, sekundär eingefärbt sind die mittel- und osteuropäischen Länder (MOEL). Dazu gehören Länder wie Polen, Tschechien oder Ungarn.

Alle Akteure auf einer Grafik

Ausgehend vom Austrian Startups-Logo entspringen sternförmig mehrere Gruppen an Akteuren im Startup-Universum: Bildungseinrichtungen, Vereinigungen, Teilbüros, Jobportale, Dienstleister, Junior Enterprise, Onlinemedien, Printmedien, Subventionsfonds, Risikokapitalgeber (Venture Capital-Läden wie die Grafik-Ersteller selbst), Veranstaltungen, Kanzleien und Inkubatoren.

Verbindung mit dem Silicon Valley

Die englischsprachige Grafik soll nicht nur heimische GründerInnen ansprechen. Sie soll der virtuellen Brücke über den großen Teich eine Auffahrt mit dem Namen “Österreich – MOEL” anbauen. Denn Wien hinke im mitteleuropäischen Vergleich der Startup-Metropolen noch nach, was Hiesige zum Gründen ins Ausland – wie zum Beispiel nach Berlin oder London – verdrängt.

Aufschwung da – jetzt soll Gas gegeben werden

“Das Startup-Ecosystem in Österreich boomt. Die subjektive Wahrnehmung wird durch die Zahlen und Fakten gestützt.”

i5invest und SpeedInvest sehen die momentane Entwicklung in Österreich tatsächlich als Boom. Da es aber vor allem an genug Kapital mangle, müsse noch (ziemlich) nachgeschupft werden.

Neben aktuellen Statistiken: Exits der letzten Jahre

Eine Liste zeigt Exits aus der Digitalbranche von 2000 (bwin) durch die 00er-Jahre (last.fm, 123people) bis zuletzt (Blue Tomato, arztsuche24).

„Die Branche präsentiert sich mit einem neuen Selbstbewusstsein – wenig jammern, viel tun“, sagt Markus Wagner von i5invest.

Startup-Dichte: Wien mit 70% vorn, Niederösterreich Schlusslicht

Die Grafik beleuchtet die Startup-Verteilung in den Bundesländern: 7 von 10 Startups sind in Wien, nur 0,25 in Vorarlberg, Tirol und dem Burgenland. Niederösterreich ist mit 0,2 pro 10 Startups Schlusslicht. Wien schießt klar hervor – allerdings hat es als Bundesland auch die meisten Einwohner. Ein einwohnerbereinigter Startup-Quotient ergäbe in Wien etwa 45%, in Salzburg, Kärnten und dem Burgenland etwa 10%, in Vorarlberg und der Steiermark etwa 7%, in Oberösterreich und Tirol etwa 4% und in Niederösterreich etwa 1%.

Die Grafik gibt es hier und hier hochaufgelöst und gratis als Download.

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