Fixanstellung? Nein, danke! Gründer-Spirit an der Uni Wien

Wer mit einer innovativen Geschäftsidee den Schritt in die Selbstständigkeit wagen möchte, den unterstützt der Alumniverband der Uni Wien mit dem Programm u:start bei der Umsetzung. u:start spricht all jene an, die gründen wollen, denen es aber an Know-how vor allem in puncto Betriebswirtschaftslehre fehlt. Bis 24. Juni 2013 können sich Interessierte dafür bewerben.

Einstiegshilfe bei Unternehmensgründungen

Immer mehr Absolventen der Uni Wien liebäugeln mit dem Schritt in die berufliche Selbstständigkeit. Unterstützt werden Gründungswillige durch das Programm u:start des Alumniverbandes der Uni Wien. Die Kandidaten bekommen praxiserfahrene Mentoren zur Seite gestellt und lernen in Seminaren und Workshops die Basics rund um das Unternehmerdasein. Ziel ist es, die eigene Geschäftsidee auf ihre Praxistauglichkeit abzuklopfen und im Idealfall eine Karriere als Unternehmer zu starten. Voraussetzung für die Bewerbung ist neben einer Geschäftsidee die Mitgliedschaft im Alumniverband. Derzeit kostet eine Mitgliedschaft 30 Euro pro Jahr. Studierende und Jungabsolventen zahlen die Hälfte.

Basics for Business

In einer zweitägigen Orientierungsveranstaltung zu Beginn soll grundlegendes Wissen zu Selbstständigkeit und Gründung vermittelt werden. „Bei den Workshops in der Orientierungsphase geht es darum herauszufinden, ob die Selbständigkeit wirklich für mich ein interessanter Berufsweg ist und ob meine Idee das Potential hat für ein Business“, erklärt Maria Steindl-Köck, Projektleiterin von u:start. Diese Orientierungsphase ist für 45 Gründungsinteressierte offen. In den anschließenden Ausbildungsteil werden 30 Teilnehmer übernommen, deren Idee sich zu einem erfolgreichen Geschäft entwickeln lässt.

Nina Kaufmann-Frank

Selbsteinschätzung durch gegenseitiges Feedback

Die Teilnehmer – so unterschiedlich sie in Bezug auf Berufserfahrung und studierter Fachrichtung auch sein mögen – haben eines gemeinsam: Sie sind auf dem Weg in die Selbständigkeit. Gegenseitiges Feedback soll bei  der realistischen Selbsteinschätzung und der Einschätzung der Marktfähigkeit der Geschäftsidee helfen.

„u:start hat mir geholfen meine Gründungsidee von allen Seiten zu beleuchten und immer wieder aus anderen Perspektiven zu betrachten. Dazu habe ich das Feedback anderer Unternehmensgründer erhalten, was sehr bereichernd war. Jeder brachte seine Perspektive und Erfahrung mit ein. Die Vortragenden – selbst Unternehmer – ergänzten dieses Feedback“, erklärt die ehemalige u:start Teilnehmerin Nina Kaufmann-Frank, heute mit Nina Kaufmann-Frank Consulting selbständig.

Mentoring, Vernetzung und Businessplan

Von September bis Dezember werden Seminare zu gründungsrelevanten Themen wie Finanzen und Finanzierung, Buchhaltung, Marketing und Unternehmenspräsentation sowie Businessplan angeboten.

„Bei der Vermittlung von betriebswirtschaftlichem Know-how verfolgen wir einen praxisorientierten Ansatz. Dabei steht bei uns die Person als Gründer im Fokus. Zentrale Fragen sind da: Ist die Idee mit der Person stimmig? Kann sie das glaubwürdig vermitteln?“, erklärt Steindl-Köck.

Maria Steindl-Köck

Zusätzlich finden Mentoring-Treffen statt und können Beratungstermine mit Unternehmensberatern in Anspruch genommen werden, die beim Erstellen des Businessplans helfen. „Ein großer Mehrwert für die angehenden Jungunternehmer ist das Mentoring. Das kann echt viel bewirken“, so Steindl-Köck weiter.

Den Abschluss des Programms bildet der Businessplan-Wettbewerb. Als Preis winken den angehenden Jungunternehmern Möbel für ihr Büro. Aber vor allem der informelle Teil, nämlich die Vernetzung und der gegenseitige Austausch runden das Programm ab, so Steindl-Köck.

Weitere Infos zu Ablauf und Anmeldung gibt es bei Maria Steindl-Köck.

 

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