V-Play: Wiener Startup verschafft Spieleentwicklern gewaltige Zeitersparnis

In vielen Spieleentwicklungsstudios ist es die zähe Realität: Kaum ist die Entwicklungsphase zu Ende und das Spiel marktreif, verlangt die Community oder der Businessplan die Adaption auf andere Betriebssysteme. Das Wiener Jungunternehmen V-Play ermöglicht es mit einem Game Engine Spieleentwicklern, mit nur einem Enwicklungslauf alle Plattformen zu bedienen. Der Engine kostet Spieleentwickler eine Jahrespauschale – und kann ihne das Vielfache davon an Zeit und Geld sparen.

Derzeit spielt sich die Technik nur im zweidimensionalen Raum ab. Dies seien aber genau die Spiele, die derzeit in den App Stores abgehen, betonen die Wiener. Gegencheck bei Apple, dem Betreiber von einem der meistgenutzten App Stores der letzten Jahre: Es sind tatsächlich “flache” Games wie Angry Birds, Fruit Ninja, Doodle Jump, Cut The Rope oder Flight Control, die die Liste der beliebtesten kostenpflichtigen Apps aller Zeiten anführen.

In der V-Play Game Engine sollen erfolgreiche Spiele entstehen

Möglichst schnell möglichst viele Exemplare des eigenen Spiels zu verkaufen will V-Play seinen Entwickler-Kunden ermöglichen. Eingebaute Vorlagen von Spieleklassikern bezeugen, wie ernst dies gemeint ist. Eine “rasche Time-to-Market” und die bereits eingebauten Funktionen für soziale Netzwerke, In-App-Käufe und In-App-Anzeigen führen – zumindest in der Theorie – zu schwarzen Zahlen in Spieleentwicklerstudios. Der Game Engine ist Qt-basiert und ermöglicht die Portierung von Spielen auf iOS, Androis, Symbian, MeeGo, Windows, Apple, Blackberry und Linux per Mausklick.

Spielend Spiele entwickeln

… lautet der Hauptaufhänger, unter dem V-Play seinen Game Engine an SpieleentwicklerInnen bringen will. Das soll bedeuten, dass der Spaß auf seiten der EntwicklerInnen in den Vordergrund gerückt wird. Mit dieser Idee enstand V-Play letztes Jahr. Die Gründer Alex Leutgöb und Christian Feldbacher rutschten durch frühe Entwicklungen während der Studienzeit ins Business. Christian Feldbacher erklärt den theoretischen Hintergedanken von V-Play: “Es bringt entscheidende Vorteile mit sich, wenn man ein Spiel und die Technik dahinter so weit abstrahiert, dass man es für mehrere Plattformen verwenden kann.” Nach der Master-Arbeit an der FH Hagenberg (Oberösterreich) tat er sich mit seinem Schulkollegen Alex Leutgöb zusammen und V-Play war geboren.

 

2 Antworten an “V-Play: Wiener Startup verschafft Spieleentwicklern gewaltige Zeitersparnis”

  1. Guntram Bechtold

    Mai 17. 2013

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  2. Guntram Bechtold

    Mai 17. 2013

    Das ist ein cooles Konzept. Ich bin gespannt und werde das verfolgen!

    Unity ist dazu vielleicht vergleichbar (http://unity3d.com/) haben wir das Spiel Logistics Expert umgesetzt (http://www.gw-world.com/de/logistics-expert.aspx). Die Plattform läuft auf C++ und lässt 3D Spiele auf iOS, Android, Windows und Mac laufen.

    Interessant daran ist dass der Projekt-Overhead weniger war als erwartet, da die Umgebung schon ein sehr nützliche Tools mitbringt

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