Rubbellos-Brandmarker rublys: “50% öffnen App täglich”

Das Wiener Jungunternehmen rublys beregnet seine Nutzer täglich mit virtuellen Rubellosen mit Echtgewinnen. Werbetreibende können gebrandete Lose kaufen und bezahlen einen Tausend-Rubbelungen-Preis. Nordsee, Rauch und Kochabo kooperieren bereits. Wir waren bei rublys in Wien-Neubau.

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rublys-Prospektständer in einer Wiener Nordsee-Filiale. © internetszene.at

 

“Letztes Jahr schliefen noch zwei Leute hier” sagt Michael Rottmann, der im rublys-Büro in Wien-Neubau sitzt und vor zwei Jahren mit rublys anfing. Mit vier Gründerkollegen machte er die Idee der elektronischen Rubbellose mit Markenintegration konkret.

Die rublys-Idee ist ein Teil eines anderen Geschäftsmodells, das wir vor zweieinhalb Jahren ausarbeiteten. Es handelt sich um Vamos eine App ähnlich wie Vamos, einer Fortgeh-App. “Die war aber nichts.”, sagt Rottmann. “Daraus wurde dafür dann rublys. Auf Los ging’s los: Seit Herbst testete rublys in Wien, mittlerweile ist das Geschäft in vollem Gang.

Starke Werbekunden-Individualisierung

Bei rublys bekommen Nutzer, die hierfür ein iOS- oder Android-Telefon brauchen, jeden Tag ein paar virtuelle Rubellose auf den Bildschirm. Die Lose haben alle die selbe Grundstruktur von drei aufrubbelbaren Feldern, wo drei Gleiche Gewinn heißen. Das Branding jedoch unterscheidet sich vor allem grafisch von Losbereitsteller zu Losbereitsteller erheblich. Rottmann erklärt: “Wir maßschneidern ein Los genau nach der Unternehmens-CI.”

50% der Nutzer machen App täglich auf

“50% der registrierten Nutzer macht die App täglich auf.” sagt Rottmann. Die Spitzenzeit liegt zwischen 7 und 9 Uhr – das Rubbeln ist eine Beschäftigung. rublys will Unternehmen klar machen, dass es nicht an bestehenden Werbebudgets nagen möchte, sondern ein eigenes nur für sich sehen will.

Die Set-Up-Gebühr für Kampagnen übersteigt 200 Euro nicht. Bei kleineren Kampagnen von kleineren Kunden kreiert rublys die ganze Kampagne. Große Vorhaben kosten einen Tausend-Rubbelungen-Preis, angelehnt an den TKP aus (digitalen) Anzeigen. 10.000 Lose kosten rund 80 Euro; Um 199 Euro können Werbetreibende die Rubbelschar demografisch und geografisch einschränken.

650.000 Euro in “2 Minuten 2 Millionen”

Nach der Anfang-Dezember-Sendung der Startup-Castingshow “2 Minuten 2 Millionen” auf Puls 4 hat rublys 650.000 Euro an Investitionsmitteln in der Tasche: Hansi Hansmann gibt 200.000 Euro, Daniel Mattes 50.000 und SevenVentures Austria 400.000.

Wenn in Wien und Österreich alles rund läuft, wolle man schnell erweitern: “Mit VC geht es zuerst in die Schweiz und nach Deutschland. Dann, wer weiß, in die USA, oder eventuell auch Großbritannien.”

“Teilbüro war uns zu teuer”

Das zweistöckige Wohnbüro in der Kaiserstraße fasst das halbe Dutzend fixer rublys-Mitarbeiter gerade noch. “Wir schauen uns schon nach etwas Größerem um” sagt Rottmann. Ob ein Teilbüro keine Option gewesen sei? “Doch, aber dort zahlst du pro Platz. Das wäre uns zu teuer gekommen bei dieser Anzahl an Mitarbeitern.”

Die fünf Gründer beschäftigen etwa zehn weitere Arbeitskräfte: Freelancer im Verkauf und Praktikanten für die Grafik.

rublys-App für iOS (gratis)
rublys-App für Android (gratis)

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