Qpons.at: Neuer Coupon-Dienst aus Wien bricht mit Regeln am Markt

Seit Dezember ist mit Qpons.at eine neue Gutschein-Plattform auf dem österreichischen Onlinemarkt. Durch das Brechen mehrerer Regeln wollen die drei Gründer Marc Weinzettl, Akos Szelenyi und Artúr Zsuravely am Coupon-Markt Fuß fassen. Sie wollen mit mehr Kunden-Service und größeren Freiräumen für Händler punkten.

Die drei Qpons-Gründer: Marc Weinzettl, Akos Szelenyi und Artúr Zsuravely (v.l.n.r.) © qpons.at

Die Feiertage sind vorbei. Und irgendwie ist es doch jedes Jahr das Gleiche: Man hat davor zu viel Zeit in überfüllten Geschäften verbracht, zu viel Geld ausgegeben, dann zu viel gegessen und nun zu viele Neujahrsvorsätze, um sie auch wirklich umzusetzen. Einer der häufigsten ist wohl: Mehr Sport. Bei den meisten endet das dann japsend nach ein paar Joggingrunden. Klar, ist nicht so einfach mit dem inneren Schweinehund. Wer aber tatsächlich anfangen möchte zu trainieren, dem hilft vielleicht ein Personal Training, um ihn zu überwinden den Schweinehund. Ein Rabatt-Gutschein dafür wird zum Beispiel auf der Plattform Qpons.at angeboten. Die Website bietet „Deals“, mit denen Nutzer Gutscheine erwerben können – nicht nur für sportliche Aktivitäten, sondern für Produkte und Dienstleistungen aller Art.

Das funktioniert so: Online stöbert man sich durch das Schnäppchen-Angebot, das von Gesichtspflege bis Hunde-Wellness reicht. Klickt man auf „kaufen“, erhält man den ausgewählten Gutschein digital. Dann zieht man los, um ihn einlösen. So lässt sich beim Shoppen Zeit und Geld sparen. Aber wirklich neu ist die Idee einer Online-Gutscheinplattform ja nicht. Trotzdem gingen die drei Web-Entrepreneure Marc Weinzettl, Akos Szelenyi und Artúr Zsuravely mit Qpons.at an den Start. Sie wollen es schließlich besser machen als alle anderen. Ihre Idee: Ihr Startup soll mit mehr Kunden-Service und größeren Freiräumen für Händler punkten.

Kundenbindung via Service

Konkret bedeutet das: Auf der Service-Ebene mit einer 14-tägigen Geld-zurück-Garantie für unzufriedene Kunden, dem flexiblen Einlösen der Gutscheine via Smartphone oder Tablet und einer eigenen, unmittelbaren Feedback-Schleife. Reklamationen werden direkt an Qpons adressiert und schließlich das Produkt und dessen Anbieter überprüft sowie eine Lösung des Problems vermittelt. Außerdem bringt jeder Gutschein-Kauf Bonuspunkte. „Die so gesammelten Punkte können dann bei verschiedenen Anbietern eingelöst werden“, so die Qpons-Gründer.

Mit Regelbruch zu mehr Handlungsspielraum für Anbieter

Den Händlern verspricht der Couponing-Dienst Entscheidungsfreiheit und klare Verhältnisse. Ein Geschäftsprinzip lautet daher: „Bei uns entscheiden die Anbieter selbst, wie ihre Konditionen im Detail aussehen und wie viel Rabatt sie gewähren wollen“, erläutert Weinzettl den Zugang, den er auch als das Alleinstellungsmerkmal von Qpons hervorhebt. Qpons verrechne lediglich 20 Prozent des Brutto-Umsatzes und unterläuft damit die „marktübliche 50 Prozent-Provision, wie die Jungunternehmer erklären. „Ein Händler, der einen 50-Prozent-Deal anbietet und dann noch 50 Prozent Provision vom Brutto- Umsatz an die Plattform zahlt, erhält letztendlich nur 25 Prozent seines Normalpreises. Für mich ist das keine nachhaltige Marketing-Strategie“, begründet Weinzettl das Vergütungsmodell seiner Plattform. Weinzettl, Szelenyi und Zsuravely haben die besten Absichten. “Wir wollen unsere Händler dabei unterstützen, zufriedene Neukunden zu gewinnen”, erklären sie unisono. Das funktioniert für sie nur, wenn man “hochwertige Dienstleistungen und Produkte nicht verschenkt”. Das neue Startup versucht also mit mehreren Regeln am Coupon-Markt zu brechen und so Fuß zu fassen.

Keine Kommentare.

Stellung nehmen