Dimoco kann Umsatz mit seinem mobilem Bezahlsystem für “virtuelle Güter” aus Online-Spielen stark steigern. Der österreichische IT-Dienstleister peilt 2011 einen Umsatz in Höhe von 52 Millionen Euro an.

Geschäft mit Online-Spielen wächst rasant! Dimoco ermöglicht Käufe von Spiele-”Items” über das Handy in Kooperation mit dem US-Start-up Boku. Spieler können zum Beispiel beim Facebook-Game FarmVille Artikel kaufen, um schneller voran zu kommen. Weitere Services von Dimoco sind Erinnerungs-SMS für Autoservices und Reparaturen sowie Kurznachrichten mit mobilen TANs als Authentifizierung für Bankkunden im Internet-Banking.

Einen Wachstum verzeichnet auch das Mobile Marketing, das vor einem Jahr in die Marke Lucy Marx ausgegliedert wurde.

Dimoco beschäftigt 60 Mitarbeiter und ist in 13 Märkten in Europa präsent, Töchterfirmen wurden vor kurzem in Deutschland und Serbien gegründet.

fatfoogoo wurde diese Woche vom US-börsenotierten Konzern Digital River übernommen. Der Kaufpreis inklusive einer zusätzlichen Auszahlungskomponente beträgt ca. 30 Millionen US Dollar!

Die an der NASDAQ-gelistete Digital River war bereits vor einem Jahr mit einem strategischen Investment bei fatfoogoo eingestiegen. Die Option auf eine komplette Übernahme von FatFoogoo wurde damals mit vereinbart und jetzt eingelöst.

„Durch die Einbindung von fatfoogoo haben wir unser Engagement für den Spielemarktplatz gestärkt”, sagte Joel Ronning, CEO von Digital River. Der Geschäftsbereich fatfoogoo von Digital River wird weiterhin am derzeitigen Standort in Wien, Österreich angesiedelt sein.

Die Übernahme des Wiener Softwarehauses macht auch einige österreichische Investoren glücklich.

Die Investoren im Überblick:

  • Gamma Capital Partners mit 35,26 Prozent (8 Millionen EUR)
  • Christian Lutz mit 12,92 Prozent (2,94 Millionen EUR)
  • Martin Herdina mit 11,02 Prozent (2,5 Millionen EUR)
  • Daniel Petri mit 10,83 Prozent (2,5 Millionen EUR)
  • Rene Berger und Toto Wolff mit 6,88 Prozent (1,56 Millionen EUR)
  • Michael Krammer mit 3,86 Prozent (870.000 EUR)
  • uvm.

Im Sommer 2007 starteten die Gründer Martin Herdina und Daniel Petri, zusammen mit zwei Software-Entwicklern die Verkaufsplattform für virtuelle Güter. Das Startup verfügt neben dem Hauptsitz Wien auch über über Niederlassungen in den USA und Großbritannien. In den Standort Wien wird nun laut Aufsichtsrat Klaus Matzka eine Million EUR investiert und die bestehenden zwölf Mitarbeiter um sechs aufgestockt.