Das Wiener Startup Diagnosia will die weltweit größte und verlässlichste Medikamentensuche im Internet werden. Im ersten offiziellen Interview spricht der Co-Founder Lukas Zinnagl über die Idee, die Konkurrenten von Diagnosia und warum die Gründer ihre Anteile durch Investoren nicht “verwässern” lassen wollen.
Hi Lukas,
stelle dich doch bitte kurz unseren Lesern vor. Wie sieht dein bisheriger beruflicher bzw. unternehmerischer Werdegang aus?
Hallo, mein Name ist Lukas Zinnagl und ich bewege mich seit nunmehr 4 Jahren nicht nur passiv, sondern auch aktiv im Internetbereich. Meine erste Station war bei i5invest, wo ich im Bereich Venture Capital und Seedfinanzierung vieles gelernt habe. Äußerdem haben wir damals als sehr kleines Team die Unternehmen 123people und tripwolf aufgebaut. Danach kam ich zu Tupalo.com, wo ich viel über den Gelbe Seiten Bereich gelernt habe. Neben ein paar kleineren Startups bzw. “pet Projekts” ist Diagnosia mein erstes richtiges Startup. Da auch von meiner Ausbildung her Arzt bin, war es für mich immer klar Medizin und Internet zu kombinieren. Mit Diagnosia.com ist uns das hoffentlich geglückt.
Da ich gerne schreibe bin ich Contributing Editor für TechCrunch Europe und betreibe meinen privaten Medizinblog unter MedCrunch.net.
Kannst du bitte das Konzept von Diagnosia erläutern?
Kurz gesagt: Wir wollen die beste internationale Medikamentensuche aufbauen - sowohl für Laien als auch für Fachgruppen, wie z.B. Ärzte. Gebrauchsinformationen und sogenannte Fachinformationen, eine Art Packungsbeilage für Ärzte, ist derzeit nur als PDF Format auf Behördenseiten vorhanden und natürlich in Printformat bei den jeweiligen Herstellern. Durch Anbindung an nationale und internationale Zulassungsbehörden für Arzneimittel, u.a. die höchste europäische Instanz European Medical Agency (EMA) war es uns möglich diese Gebrauchs- und Fachinformationen in 22 Sprachen in ein W3C valides HTML Format zu bringen. Damit sind wir die ersten weltweit, die dies zustande gebracht haben.
Auf Diagnosia.com findet man demnach verfizierte und stets aktuelle Informationen zu allen zugelassenen Arzneimitteln, Wirkstoffen und Herstellern. Ein Health Center ist unser ergänzendes editorielles Outlet.

Wer steckt hinter Diagnosia?
Für ein Projekt dieser Größenordnung bedarf es natürlich eines sehr kompetenten Teams. Wir sind insgesamt fünf Gründer, was zwar nicht Usus ist in der Branche, aber für unser Startup sind alle fünf Personen von essentieller Bedeutung. Fritz Hellerer, ist Arzt und bringt sein Know-how vom Klinikalltag ein und kennt die Bedürfnisse von Ärzten. Marco Vitula, der u.a. Österreich’s größte Arztsuche gegründet hat, verantwortet gemeinsam mit unserem CTO, Stefan Weixelbaumer, der zuvor lange für die APA tätig war, die technische Entwicklung. Eric Pfarl, war einer der Gründer von 123people und tripwolf und kümmert sich im Team um das internationale Business Development. Wie man sieht eine sehr durchwachsene Gruppe an Leuten.
In den kommenden Wochen werden wir auch unser Advisory Board bekannt geben, wo sich einige internationale Fachleute im Bereich e-Health wiederfinden.
Wie kam es zu der Idee?
Mein Kollege Fritz Höllerer hatte damals die Idee, eine iPhone App mit Arzneimittelinformationen für österreichische Ärzte zu machen. Wir haben dann mit den zuständigen Behörden gesprochen und haben dann sehr schnell erkannt welches großes Potential hier schlummert, das Konzept ins Web zu transportieren. Die Idee, das Team und der Umstand, dass wir die bestehenden Online Lösungen einfach als sehr schlecht empfanden, waren Gründe genug, das selbst in die Hand zu nehmen.
Worauf basiert das Geschäftsmodell von Diagnosia? Sind Investoren mit an Bord?
Wir verfolgen kein werbe-getriebenes Modell. Unser Produkt ist sehr gut und wir sehen bereits signifikanten Traffic, sodass wir in den kommenden Monaten mit der Internationalisierung eine große Menge an Menschen erreichen werden, die sich oftmals online über Arzneimittel informiert. Diese Menschen (sowohl Laien als auch Fachgruppen) sollen sich auf Diagnosia.com austauschen und ihr Feedback abgeben. Wir haben einige sehr innovative Feedback-Lösungen in petto, wie wir qualifiziertes Feedback sammeln, aggregieren und anonymisieren. Man kann es auch “Marktforschung 2.0″ nennen.
Die Pharmaindustrie ist natürlich auch immer ein interessanter Revenuepartner, wobei es uns jedoch äußerst wichtig ist, gänzlich unabhängig zu agieren.
Von Investoren kamen interessanterweise in den letzten Wochen einige Anfragen. Mit unserer AWS PreSeed Förderung sind wir aber bestens versorgt und wollen das Unternehmen nicht frühzeitig verwässern.
Wer sind die Konkurrenten von Diagnosia? Und wie grenzt sich Diagnosia von der Konkurrenz ab?
Unsere USPs sind relativ klar darzustellen: Unique Content, Mehrsprachigkeit, kontinuierliche Updates, verifizierte Quellen und ein zeitgemäßes User Interface. In Deutschland gibt es Seiten die ausschließlich vom Feedback der User Leben, wie zum Beispiel Sanego. In den USA gibt es große Player wie ePocrates, die erst kürzlich an die Börse gegangen sind.
Welche Zielgruppe und Zielmärkte spricht Diagnosia an?
Wir werden unser Angebot 2011 in ca. 20 Märkten EU-weit ausrollen. Außerdem sprechen wir mit der FDA in den USA, um 2012 auch eine Expansion in die USA zu ermöglichen. Laut einer Studie der London School of Economics sucht jede/r 3. Internetuser in Europa nach Medikamenten im Internet. Das ist eine beträchtliche Anzahl aller Suchabfragen. Neben Patienten oder interessierte Personen, suchen auch Ärzte zunehmen im Internet, anstatt auf die bestehenden Medien zurückzugreifen: CD-Rom und Buch.
Wie sieht die Wachstumsstrategie von Diagnosia aus? Welche Ziele habt ihr euch für 2011 gesetzt?
Wie oben erwähnt planen wir den EU-weiten Rollout 2011 und parallel die direkt Akquise von Fachgruppen. Durch unseren Unikaten Content sind wir außerdem im Internet bereits jetzt schon sehr präsent.
Wo möchtet ihr mit Diagnosia in 3 Jahren stehen?
Die weltweit größte und verlässlichste Medikamentensuche als profitables Unternehmen zu führen.
Wie lauten deine drei Lieblingswebsites?
http://news.ycombinator.com
http://www.lettersofnote.com
http://www.diagnosia.com
Wie siehst du die Internetszene in Österreich?
Es tut sich was! Vor 5-10 Jahren schauten alle in die USA, in den letzten Jahren haben sich Berlin und London zusehends zu Startup Hubs in Europa entwickelt und wir sind in Wien am besten Weg dazu. Ich versuche mit meiner journalistischen Tätigkeit für TechCrunch die hiesige Szene zu stärken und zu unterstützen. Es gibt aber eine Vielzahl an super Initiativen und Gruppierungen wie STARTEurope, Initialfactor, Sektor5 und das Metalab die die Eckpfeiler für eine funktionierende Startupkultur sind.
Welche Frage würdest Du Dir gern selbst noch stellen? Wie lautet die Antwort?
Welches Element eines erfolgreichen Startups wird in Europa meistens unterschätzt?
Ästhetik und User Experience
Danke für das Interview!
Ich bedanke mich!
Das E-Interview führte Thomas Gabriel von internetszene.at am 28.03.2011.
Interview mit Jakob Steinschaden, Journalist und Buch-Autor von “Phänomen Facebook”
22. November 2010
Facebook hat inzwischen über 500 Mio. Nutzer. Das größte Social Network der Welt ist allgegenwärtig. Jakob Steinschaden, Futurezone-Redakteur und Buchautor von “Phänomen Facebook”, spricht im Interview mit Thomas Gabriel von internetszene.at über das Zuckerberg-Imperium und die österreichische Internetszene.
Das Interview wurde spontan in Lustenau aufgenommen, kurz vor einer Buchpräsentation von Jakob Steinschaden. Zum Buch: Phänomen Facebook - Wie eine Webseite unser Leben auf den Kopf stellt
Max-F. Scheichenost will mit DailyDeal den österreichischen Markt erobern. Im Interview erklärt der Geschäftsführer von DailyDeal.at, wie er als Wiener zu einem Berliner Startup gekommen ist, worauf das Geschäftsmodell basiert und wie sich DailyDeal von der mächtigen Konkurrenz CityDeal unterscheiden will.
Hi Max, kannst du bitte das Konzept von DailyDeal erläutern?
DailyDeal.at bietet täglich wechselnde, lokale Angebote mit Preisnachlässen von 40 bis zu 80 Prozent aus den Bereichen Gastronomie, Wellness, Beauty, Lifestyle, Freizeit und Sport an. Finden sich in einem bestimmten Zeitraum genügend Interessenten für das Angebot, kommt der „Deal“ zustande und die Gutscheine können entweder direkt beim Kooperationspartner eingelöst oder verschenkt werden. Über Twitter und Facebook können „DailyDealer“ ihre Freunde über den Deal informieren und mit ins Netzwerk holen.
Wer steckt hinter DailyDeal?
Die DailyDeal GmbH wurde am 29. September 2009 von Fabian und Ferry Heilemann gegründet. Das Unternehmen beschäftigt derzeit rund 80 Mitarbeiter in Deutschland und hat seinen Sitz in Berlin-Prenzlauer Berg. Seit Anfang Februar gibt es DailyDeal.at in Österreich. In unserer Wiener Zentrale engagieren sich bereits 4 hochmotivierte Mitarbeiter dafür, dass wir attraktive Deals in Wien, Salzburg, Innsbruck und Graz anbieten können.
Wie kam es zu der Idee?
Als die Brüder Fabian und Ferry Heilemann Couponing in den USA kennenlernten und das Potenzial des Lifestyle-Couponing erkannten, war die Gründung des ersten deutschlandweiten Premium-Portals für lokale Lifestyle-Erlebnisse der nächste logische Schritt. Das Geschäftsmodell des neuen Startups überzeugte sofort, die Brüder Heilemann konnten international erfahrene und renommierte Investoren für das Unternehmen gewinnen.
Für welche Tätigkeiten bist du bei DailyDeal verantwortlich? Wie kommt ein Wiener zu einem Berliner StartUp?
Ich bin gemeinsam mit Markus Pichler Geschäftsführer von DailyDeal.at. Das bedeutet, wir tragen die Verantwortung für die Geschäfte in Österreich. Wir haben uns die Aufgaben ein wenig geteilt, ich kümmere mich um den Markenauftritt von DailyDeal Österreich und den Bereich Sales. Markus ist für den Bereich Marketing und Controlling zuständig. Wir ergänzen uns hier sehr gut. Zum Berliner StartUp bin ich über unseren Freund und Investor Michael Brehm (Ex-StudiVZ) gekommen. Vor einem Jahr machte ich ein Praktikum bei ihm, seitdem stehen wir in regelmäßigem Kontakt. So verriet er mir schon während meines Auslandsemesters in Kanada, dass etwas Spannendes auf mich zukommt. So war es auch: Seit Anfang Jänner bin ich bei DailyDeal an Bord – das geht manchmal schneller, als man denkt.
Worauf basiert das Geschäftsmodell von DailyDeal?
DailyDeal ist ein Lifestyle-Couponing-Portal, welches den Usern die Möglichkeit gibt, tolle lokale Angebote, die täglich wechseln, zu einem unschlagbaren Preis zu erwerben. Der Deal kommt jedoch nur zustande, wenn eine bestimmte Anzahl Deals verkauft werden. Hier kommt die hohe soziale Komponente ins Spiel: DailyDealer informieren Ihre Freunde, Bekannten, Kollegen über diverse Social Networks, wie z.B. Twitter, Facebook oder Xing über das tolle Angebot und sichern so die Mindestanzahl der verkauften Deals – und genießen am Ende mit ihren Freunden das Schlemmermenü oder den Wellnesstag.
Wo siehst du die Stärken von DailyDeal? Warum wird sich euer Portal durchsetzen?
Wir bieten den Menschen mehr Lifestyle, Luxus und Exklusivität im Leben an – und das zu einem unschlagbaren Preis. Wo spart man heute schon 40-80 Prozent? Es ist eine Bereicherung, unsere Deals einzulösen, Freunden, einem Familienmitglied oder der/dem Liebsten einen schönen Gutschein zu schenken und sie damit glücklich zu machen.
Aber nicht nur das: Entscheidend ist auch, was im Hintergrund abläuft: Wir bieten nicht nur tolle Deals an, sondern wir betreuen unsere Kunden persönlich, die DailyDealer genauso wie unsere Kooperationspartner. Unsere Kooperationspartner werden genau selektiert, Trendscouts vor Ort testen die Angebote – nur Angebote, die unseren hohen Qualitätsansprüchen genügen, werden als Deals eingestellt. Das schätzen unsere Kunden besonders. Und es wird nie langweilig: Jeden Tag ein neuer Deal, neue Locations, neue Angebote. Unsere Trendscouts vor Ort sind immer auf der Suche und wählen die attraktivsten Angebote in ihrer Stadt für uns aus.
Berichten zufolge soll euer Konkurrent CityDeal rund 30 Millionen Euro Risikokapital eingesammelt haben. Wie grenzt ihr euch von der Konkurrenz ab und ist es möglich, diese Millionen an Marketingausgaben überhaupt langfristig wieder rein zu bekommen?
Ich kann keine Aussage darüber treffen, wofür ein anderes Unternehmen sein Geld ausgibt, wir bei DailyDeal jedoch setzen unser Marketingbudget äußerst effizient ein. Wir bieten vielfältige und abwechslungsreiche Deals für jede Altersgruppe an, jeden Tag einen andern Deal. Zusätzlich bieten wir auch überregionale Deals – die SuperDeals an, wie z.B. mit OMV oder H&M, diese Gutscheine können in ganz Österreich eingelöst werden.
Es ist immer spannend und überraschend, auf unsere Internetseite zu gehen, da die Deals so abwechslungsreich wie unsere hochkarätigen Kooperationspartner sind. Und dabei bleibt es auch: DailyDeal legt Wert auf langfristige und nachhaltige Partnerschaften. Ich muss auch noch einmal betonen: Wir rufen nicht einfach Restaurants, Hotels oder andere mögliche Kooperationspartner an und stellen mit ihnen einen Deal zusammen, sondern unsere Trendscouts sind direkt vor Ort, testen und prüfen das Angebot des potentiellen Partners. Damit sichern wir den hohen Qualitätsstandard unserer Deals. Unsere User können sich immer mit Fragen an uns wenden, unsere Kooperationspartner werden hervorragend von unserem Salesteam betreut. Und wir legen sehr viel Wert auf persönliche und professionelle Betreuung unserer Kunden, der gute Service macht den Unterschied!
Welche Zielgruppe und Zielmärkte spricht DailyDeal an?
Besonders DailyDeal-affin sind Internetnutzer zwischen 20 und 40 Jahren. Grundsätzlich bieten wir jedoch Deals für Jedermann. Auch Personen über 40 dürfen bei uns natürlich dealen – bei den Angeboten fällt es ja auch schwer, zu widerstehen. Wir kommen in Zeiten der Finanzkrise auch dem „Sparsinn“ der Bevölkerung entgegen, nur, dass wir KEINE Billigprodukte, sondern qualitativ hochwertige Lifestyle-Erlebnisse anbieten.
Eine spannende Frage ist auch immer die des Wachstums. Mit welchen Marketing-Tools wollt ihr die Anzahl eurer Neukunden erhöhen?
Wir bieten täglich neue, attraktive Deals, wer regelmäßig auf DailyDeal.at schaut, kann sich von der Vielfältigkeit und der Abwechslung überzeugen. Noch einfacher ist es für unsere User, die den Newsletter abonniert haben, damit sind sie immer auf dem neusten Stand. Du kennst es doch auch: Du warst in einem tollen Restaurant essen und erzählst gleich Deinen Freunden davon – unsere Kunden tun das auch. Vor allem: Sie informieren z.B. ihre Freunde über Twitter oder Facebook von einem tollen Deal, damit die Mindestanzahl der verkauften Deals zustande kommt. Was ist einfacher, als die Gutscheine dann gemeinsam einzulösen und gemeinsam mit Menschen, die man mag, das Leben zu genießen? Es gibt natürlich auch immer neue, spannende Deals. So schließen wir gerade eine Kooperation mit einem Technologie- und Trendführer mit starker Reichweite in unserer Zielgruppe, entwickeln neue Inhalte und Möglichkeiten für unsere User, um DailyDeal als Gesamtportal zum Erlebnis zu machen.
Wo möchtet ihr mit DailyDeal in 3 Jahren stehen?
In drei Jahren sind wir unumstrittener Marktführer!
Wie lauten deine drei Lieblingswebsites?
www.zeit.de
www.facebook.com
…die dritte Lieblingswebsite ändert sich in regelmäßigen Abständen
Wie siehst du die Internetszene in Österreich?
Die Internetszene in Österreich hat sich in den letzten Jahren sehr gewandelt. Obwohl noch immer die meisten innovativen Ideen aus Berlin oder anderen europäischen Städten kommen, merken wir schon, dass auch die Österreicher immer erfolgreicher Ideen umsetzen und aufstrebende Unternehmen gründen. Wichtig ist, „über den Tellerrand“ hinaus zu blicken und zu denken. Bei den meisten Internetangeboten gibt es keine „klassischen“ Grenzen mehr, sondern unterschiedliche Kulturen. Also muss man mit einer bahnbrechenden Idee auch über Grenzen hinweg denken – mindestens für den deutschsprachigen Raum. Insgesamt bemerken wir einen sehr starken Aufwind in Österreich, besonders in Wien.
Welche Frage würdest Du Dir gern selbst noch stellen? Wie lautet die Antwort?
Warum bin ich GF bei DailyDeal?
Weil DailyDeal am Puls der Zeit tickt, definitiv eine Bereicherung des Marktes ist, eine tolle Möglichkeit ist, sein Leben interessanter, vielfältiger und exklusiver zu gestalten – ganz einfach, selbsterklärend und absolut unkompliziert! So vielen Menschen wie möglich diese tolle Option zu geben, ist doch eine wunderbare Aufgabe!
Danke für das Interview!
Das E-Interview führte Thomas Gabriel von Internetszene.at am 14.04.2010.
“Vor einem Jahr war es der uncoolste Job, CTO bei studiVZ zu sein”, gesteht Jodok Batlogg. Der CTO und Geschäftsführer der VZ-Netzwerke spricht im Interview mit Joel Kaczmarek von Gründerszene.de über seine bisherige Karriere und seine neuen Herausforderungen bei studiVZ. Der Bregenzerwälder bietet einen Einblick hinter die Kulissen der VZ-Netzwerke und verrät, was er 2010 mit seinem Team an technischen Erneuerungen erreichen möchte.
Christoph Brenner spricht im Interview mit VentureTV über die Erfolgsfaktoren von Suchmaschinen-Optimierung und erklärt den Unterschied von klassischen SEO-Tools und dem kostenlosen Google Analytics. Der Geschäftsführer der SEOlytics GmbH betont, dass kein Weg am Aufbau von Backlinks vorbei führt, da On-Page-Optimierung lediglich 20 - 30 % des eingesetzten Aufwandes ausmacht. Im Feld der besten SEO-Analyse-Tools nennt der SEO-Experte die SISTRIX Toolbox, searchmetrics und SEOlytics.
dict.cc ist mehr als ein großes Online-Wörterbuch! Vor sieben Jahren startete Paul Hemetsberger in seiner Freizeit den Übersetzungsdienst. Im Interview spricht der Wahl-Wiener über das Konzept, die Konkurrenten von dict.cc und warum ihn Anfragen von Investoren kalt lassen.
Hallo Paul,
wenn du dich kurz vorstellst:
Ich bin Paul Hemetsberger, 32 Jahre alt, Wahl-Wiener und ursprünglich Oberösterreicher, Website-Entwickler seit 1997 und Betreiber von dict.cc.
Kannst du bitte das Konzept von dict.cc erläutern?
Die Idee ist ein Onlinewörterbuch für Übersetzungen, das von Benutzern gepflegt und erweitert wird. Es ist nicht wie Wikipedia oder Wiktionary seitenbasiert, sondern tabellarisch aufgebaut. Im Gegensatz zu anderen Wörterbüchern, die sich seit einiger Zeit auf die Fahnen schreiben, communitybasiert zu sein, dann aber doch Benutzervorschläge “nur” redaktionell einpflegen, wird bei dict.cc der gesamte Prozess - vom Vorschlag über mehrere Prüfungsrunden zum verifizierten Eintrag - durch die Community gemacht. Dafür gibt es ein automatisches Rechtesystem, das auf der Bewertung der bisher eingespeisten Reviews aller Benutzer basiert.
Wer steckt hinter dict.cc?
Dahinter stecke ich, ursprünglich alleine, und seit einigen Monaten auch Muhamed Mesic als Sprachexperte, der sich darum kümmert, dass die vor kurzem eingeführten neuen Sprachpaare sich gut entwickeln. Die stärkste Säule von dict.cc sind allerdings die langjährigen Power-User, die sich mit sagenhaftem Einsatz um die Weiterentwicklung von dict.cc bemühen. Man würde nicht glauben, wie viel sich hinter der Fassade eines “einfachen” Wörterbuchs an Kommunikation abspielt und wie viele Reibungspunkte dabei auch auftreten können. Aber ich denke, gerade das schweißt die dict.cc-Gemeinde zusammen und sorgt dafür, dass das Wörterbuch als Endprodukt wirklich gut ist.
Wie kam es zu der Idee im Herbst 2002?
Die Idee gab es schon viel länger. Ursprünglich (1998) hatte ich vor, eine Art Online-Lexikon zu entwickeln, um während meiner Zivildienstzeit programmiertechnisch nicht aus der Übung zu kommen. Damals hatte ich schon die Idee, das Wissen von Freiwilligen aus aller Welt zu bündeln, inspiriert von Usenet-Newsgroups (kennt heute kaum noch jemand). Leider waren damals meine Programmierkenntnisse noch nicht ausreichend, deshalb musste ich die Umsetzung verschieben.
Die Domain knowhowbase.com habe ich seit 2000 registriert, aber bisher noch nie verwendet. Heute bräuchte ich sie eigentlich nicht mehr, da Wikipedia und Google mit Knol die Idee schon erfolgreich umgesetzt haben.
Aber, um zu 2002 zurückzukommen: In diesem Jahr bin ich über die Vokabeldatenbank der TU Chemnitz gestolpert. Ehrlich gesagt, wäre das nur als eine Art Versuchsballon gedacht gewesen, um meine Idee zu testen. Tja, der Ballon hat sich sehr schnell verselbständigt und die ursprüngliche Idee ersetzt. Der Grundgedanke, die Plattform zur Sammlung von Wissen, lebt in dict.cc weiter.
Wie lange hast du für die Umsetzung benötigt? Wie würdest du die Entwicklung/Wachstum von dict.cc in den letzten 7 Jahren beschreiben?
Bisher habe ich für die Umsetzung sieben Jahre benötigt. ![]()
Im Ernst, ich habe nie aufgehört, an dict.cc herumzuprogrammieren. Es gibt bereits jetzt genügend Wünsche und Ideen, um noch jahrelang weiterzuentwickeln und es kommen ständig neue Wünsche von Benutzern dazu.
Die meisten Benutzer sehen nur die Wörterbuch-Suchergebnisseite. Wenn man sich nur einmal in den Mitmach-Bereich hineinwagt, gibt es noch viele Funktionen mehr. Beispielsweise die Sprachaufnahme: Jeder Benutzer kann direkt bei dict.cc über ein Java-Applet Einträge in seiner Muttersprache vertonen. Diese Aufnahmen werden wiederum von anderen Benutzern geprüft und freigeschaltet oder gelöscht, es wird darüber diskutiert, es gibt ein Interface, um Spammer zu sperren, die Aufnahmen können mehreren Einträgen zugeordnet werden, die Prüfer haben unterschiedliche Rechte, und so weiter. Und an sämtlichen Rädchen muss ich natürlich auch immer wieder drehen, bis die jeweilige Funktion irgendwann gut genug ist.
Das Wachstum: Die Zugriffszahlen haben sich meist jährlich verdoppelt. Mittlerweile dauert die Verdopplung schon etwas länger, das könnte am bereits sehr hohen Niveau liegen. Allerdings könnte das Wachstum bald wieder deutlich zulegen, den Grundstein dafür habe ich vor einigen Monaten mit der Freischaltung der Spracherweiterung gelegt. Momentan haben wir 43 Sprachpaare bei dict.cc, von denen 42 noch in den Kinderschuhen stecken. Sie entwickeln sich aber ständig weiter, derzeit kommen täglich 1000 geprüfte Einträge dazu. Sobald die ersten Sprachpaare umfangreich genug sind, könnte sich das Wachstum vervielfachen. Ich bin gespannt und sehr optimistisch.
dict.cc lebt vom Mitmachen der Anwender. Welche Anreize schaffst du, dass Leute ihre Übersetzungen veröffentlichen?
Das Veröffentlichen, also das Neuvorschlagen von Übersetzungen, ist interessanterweise überhaupt kein Problem. Ich denke, diesbezüglich ist es wohl schon Motivation genug, in dict.cc alle Übersetzungen nachschlagen zu können, die man braucht, also auch die jeweils aktuelle, die man nicht gefunden hat. Ich muss sogar meist das Vorschlagen neuer Übersetzungen künstlich begrenzen, weil die Vorschläge nicht schnell genug abgearbeitet werden können. Für jeden Vorschlag werden mehrere Prüfer benötigt, es dürfen sich aber nicht zu viele ungeprüfte Einträge anstauen, um Teilnehmermotivation und Effizienz des Systems nicht zu beeinträchtigen.
Es gibt ein Ranking unter den Beitragenden, das Qualität und Quantität der Beiträge berücksichtigt. Oft werden hitzige Debatten ausgetragen, um einen Minuspunkt zu vermeiden. Außerdem lernt man als Beitragender andere Sprachbegeisterte kennen und verbessert ganz nebenbei seine eigenen Sprachkenntnisse. Und tatsächlich gibt es auch die Motivation, etwas zurückzugeben, wenn man selbst jahrelang schon von dict.cc profitiert hat.

Wer sind die Konkurrenten von dict.cc? Und wie grenzt sich dict.cc von der Konkurrenz ab?
Das ist schwer zu sagen. Wenn man von einem Deutsch-Englisch-Wörterbuch spricht, denken die meisten Leute immer noch zuerst an Leo oder das Wörterbuch der TU Chemnitz. Aber es gibt noch viele andere und es werden ständig mehr. dict.cc ist selbstbewusst genug, Mitbewerber direkt zu verlinken, wenn mal ein Begriff nicht gefunden wird.
Das wäre schon einmal ein guter Abgrenzungspunkt. Offensichtlich trauen sich andere Onlinewörterbuchbetreiber nicht zu, im Sinne der Nutzer auf Mitbewerber zu verweisen. Außerdem muss man sich bei dict.cc für viele Features nicht extra umständlich registrieren. Das Forum, der Vokabeltrainer und zum Teil auch das Wortschatzsystem lassen sich registrierungsfrei benützen. Für registrierte Benutzer gibt es allerdings Zusatzfunktionen, die sich technisch nicht anders realisieren lassen.
Ein anderer Punkt ist die Finanzierung durch Werbung. Die meisten Internetangebote pflastern ihre Seiten mit Werbung zu, fünf Werbeplätze pro Seite sind keine Seltenheit. Bei dict.cc reicht ein Werbemittel pro Seite, um gut über die Runden zu kommen. Andererseits auch wieder klar, ich muss ja kein großes Redaktionsteam bezahlen.
Das absolute Alleinstellungsmerkmal bei dict.cc ist und bleibt natürlich der Fokus auf die Einbeziehung der User, dadurch bedingt natürlich der größere Wortschatzumfang und eine gewisse persönlichere Note. Als Beispiel möchte ich die Sprachaufnahmen für das englische Wort “tomato” anführen: vier amerikanische und drei britische Muttersprachler haben dieses Wort bereits vertont. Über den jeweiligen Benutzernamen sieht man oft sogar die Region, aus der der Sprecher stammt.
Worauf basiert das Geschäftsmodell von dict.cc? Ist die Plattform rein werbefinanziert?
Die Plattform ist rein werbefinanziert. Google AdSense und fertig - ich muss keine Zeit mit der Suche nach Sponsoren vergeuden, sondern kann mich rein um den Betrieb und die Weiterentwicklung von dict.cc kümmern. Ursprünglich hatte ich sogar versucht, ohne Werbung, nur mit Spenden durchzukommen, das hat aber nicht geklappt.
Mit über 100 Millionen Seitenaufrufen pro Monat gehört dict.cc zu den erfolgreichsten Websites im deutschsprachigen Raum. Gab es schon Übernahme-Angebote von Bertelsmann, Langenscheidt & Co?
Es gab schon eine Anfrage diesbezüglich, von einer Kanzlei, die mir den Namen des Klienten nicht genannt hat. Im Nachhinein denke ich mir, ich hätte bis zur Nennung einer Summe mitspielen sollen, aber ich habe gleich gesagt, dass ich dict.cc nicht hergeben will. Zu dem Zeitpunkt schon gar nicht, da war ich kurz vor meinem lang ersehnten Ziel, die Plattform für andere Sprachen zu öffnen. Vielleicht war ich ein wenig überheblich, das gleich abzulehnen, aber dafür war ich ehrlich.
Ach ja, und ab und zu wollen Investoren einsteigen. Das will ich aber gar nicht - das läuft nur darauf hinaus, dass die Nutzer durch gewinnmaximierende Maßnahmen vergrault werden. No way!
Wie sieht die Wachstumsstrategie von dict.cc aus? Welche Ziele hast du dir für 2010 gesetzt?
Die Strategie war immer schon organisches Wachstum. Abgesehen von kleinen Sponsoring-Aktionen von Events meiner Kollegen aus dem Unternehmerzentrum mache ich keine Werbung. Mein Ziel für 2010 ist, dass ich ein Jahr nach Freischaltung der neuen Sprachen, nach dann acht Jahren ununterbrochener Aufbauarbeit, beweisen kann, dass meine Idee funktioniert.
Danach möchte ich sehen, ob es klappt, zwischendurch mal von woanders aus zu arbeiten und nebenbei ein bisschen die Welt zu erkunden und meine eigenen Sprachkenntnisse zu erweitern.
Wie siehst du die Internetszene in Österreich?
Ich muss zugeben, ich bekomme vielleicht etwas zu wenig von der österreichischen Internetszene mit. Vielleicht liegt es auch daran, dass die Internetszene für mich nicht an ein bestimmtes Land gebunden ist. Die Zugriffe auf dict.cc kommen beispielsweise zum größten Teil aus Deutschland und die Sites mit den meisten Zugriffen in Österreich meist aus den USA. Trotzdem freut es mich immer wieder, wenn auch in unserem kleinen Land tolle neue Projekte entstehen.
Neben dict.cc wirst du wohl auch noch ein paar andere Seiten besuchen. Verrätst du uns, welche?
Eigentlich nur die üblichen Verdächtigen, von Amazon, Facebook, ORF bis Wikipedia. Dann noch ein paar News-Sites wie Pressetext, Heise oder Gizmag, außerdem natürlich Wörterbuchsites, und danach geht’s schon tief in die Technik rein. Ja, und natürlich internetszene.at! ![]()
Welche Frage würdest du dir gerne selbst noch stellen? Wie lautet die Antwort?
Oh, eigentlich keine - bin wunschlos glücklich. Das war jetzt ohnehin schon ein halber Roman.
Danke für das Interview!
Das E-Interview führte Thomas Gabriel von Internetszene.at am 11.01.2010.
Mit Poken hat das Schweizer Start-Up Poken S. A. bunte Plastikfiguren erfunden, welche die Papiervisitenkarten ablösen sollen. Im Interview mit Tiburan-TV spricht Gründer Stephane Doutriaux über die Idee von Poken, die Zielmärkte und wie das Unternehmen aus Lausanne weiter wachsen soll.
Der 1. Digital-Marketing-Kongress von Werbeplanung.at wurde letzte Woche von Armin Wolf eingeläutet. Der ZIB-2-Moderator hatte den Kongress-Teilnehmern von seiner persönlichen Nutzung des Internets erzählt, warum er täglich eine Stunde twittert und noch nie auf eine Bannerwerbung geklickt hat.
Nach der Eröffnungsrede wurde der Medienprofi Wolf von Richie Pettauer (Blog Datenschmutz) zum Thema “Twitter” interviewt. Armin Wolf ist mit ca. 7.000 Followers Österreichs reichweitenstärkster Twitterer.
Der Online-Reiseführer tripwolf wird von Sebastian Heinzel und Alexander Trieb geleitet. Im Interview spricht CEO Sebastian Heinzel über die Idee und das Konzept des Wiener Startups.
Das Video-Interview wurde auf der ITB Berlin 09 geführt.
tripwolf wurde im Juli 2008 vom Wiener Inkubator i5invest gestartet und hat sich zum Ziel gesetzt, die führende Reiseplattform für Individualreisende zu werden.
Sebastian Heinzel hat Volkswirtschaft in Wien und Madrid sowie Publishing in New York studiert. Vor seinem Einstieg bei i5invest berichtete er als Journalist und Autor für Medien wie “profil”, “Die Zeit” und “Spiegel Online” aus aller Welt.
Hansjörg Posch hat 10 Prognosen für das Jahr 2009 als Gastautor für internetszene.at verfasst. Der Gründer des österreichischen Startups tunesBag sieht als große Trends für dieses Jahr u.a. eine Marktbereinigung von Social Networks und eine zunehmende Verschmelzung von TV und Internet.
1. Der Browser wird zur Schaltzentrale und zum Arbeitsplatz
Neue Browser-Versionen (Firefox 3.1 / Internet Explorer 8 ) werden 2009 dafür sorgen, dass sich immer mehr Aufgaben in den Browser verlagern und das Betriebssystem an Bedeutung verliert. Auch Microsoft hat die Zeichen erkannt und wird versuchen mit Online-Versionen von Word, Excel und Powerpoint zu punkten.
2. Internet am Handy startet durch
Mit dem iPhone wurde eine Revolution losgetreten - das Internet am Handy wird 2009 einen neuen Höhenflug erleben. Immer mehr Websiten werden für die kleinen Alleskönner optimiert und bieten flottes Surf-Vergnügen auch unterwegs. Interessant wird sicherlich das Rennen um den gelungensten iPhone - Klon bzw mit welchen Neuerungen Apple aufwarten wird.
3. GPS / Location based services
Inzwischen gehört der GPS-Empfänger bei hochwertigen Geräten zum Standard - damit lassen sich in Zukunft interessante Anwendungen realisieren. Die Bandbreite reicht von Restaurant-Findern über Fun-Anwendungen bis hin zu klassischen Navigations-Lösungen.
4. TV und Internet rücken enger zusammen
Wer heute online Videos und TV-Sendungen sucht wird meist bei YouTube fündig. Dieser Trend wird sich auch im nächsten Jahr fortsetzen und TV-Anbieter werden gut daran tun möglichst viele Angebote auch online zu publizieren wenn sie die junge Zielgruppe erreichen möchten.
5. Man spricht Deutsch, Chinesisch und Französisch
Immer mehr Dienste werden nicht nur auf Englisch sondern in vielen Sprachen angeboten - dadurch werden populäre internationale Dienste auch bei uns schneller eine Verbreitung finden und Möglichkeiten für lokale Nachahmer (”Copycats”) eingeschränkter.
6. Streaming statt Download bei Musik
Nicht mehr Dateien auf der lokalen Festplatte sondern das Internet macht die Musik - Streaming-Dienste wie last.fm oder tunesBag.com werden zunehmend zur Quelle für Musik zu Hause, im Büro und am Handy.
7. Widgets setzen sich durch
Widgets sind kleine Helferlein, die schnell auf der eigenen Website eingebunden sind und populäre Anwendungen direkt einbinden. Die Angebote werden im nächsten Jahr deutlich professioneller werden und sich harmonischer in andere Sites einfügen.
8. Verbesserte Personalisierung
Die verfügbaren Informationen im Internet werden nicht weniger - um das Wesentliche aus der Flut herauszufiltern werden intelligente Personalisierungs- und Empfehlungssysteme immer wichtiger. Im nächsten Jahr werden wir hier einige Neuerungen sehen, die uns helfen den Überblick zu bewahren.
9. Konsolidierung bei Social Networks
Niemand braucht das zehnte Social Network für werdende Mütter - das nächste Jahr wird daher von einer Bereinigung der Anbieter gekennzeichnet sein. Erhalten bleiben uns Massenanbieter wie Facebook oder populäre Nischendienste, die eine spezielle Zielgruppe ansprechen.
10. Revival der kostenpflichtigen Web-Dienste
Die Zurückhaltung bei Investitionen und Werbung erfasst auch das Internet - daher werden Anbieter im nächsten Jahr wieder verstärkt auf kostenpflichtige Premium-Konten setzen. Diese bieten mehr Features, Speicherplatz oder längere Aufbewahrungszeiten an. Entscheidend für die Akzeptanz wird auch weiterhin sein wie einfach der Zahlungsprozess gestaltet ist.
Autor: Hansjörg Posch




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