Gegenwind für Gowalla und Foursquare in Österreich? Auf Tupalo.com können Nutzer seit heute bei lokalen Unternehmen einchecken und Belohnungen sammeln.

“Wo bin ich gerade?” - Mitglieder von Tupalo.com haben seit heute die Möglichkeit, sich lokale Einrichtungen, egal ob Restaurant, Zahnarzt oder Friseur, in der Nähe anzeigen zu lassen. Bei diesen Spots können Nutzer “einchecken” und Belohnungen sammeln. So wird die Person mit den meisten Check-ins eines Spots automatisch zum “Kaiser” dieses Eintrages.

Für Unternehmen soll das “Einchecken” in einem Spot neue Möglichkeiten der Kundenbindung eröffnen. “Über Kundenbindungsprogramme, die zB ein kostenloses Mittagessen ab einer gewissen Anzahl von Check-ins offerieren, können neue Kunden gewonnen und bestehende Gäste zu mehrmaligen Besuchen animiert werden”, so Clemens Beer, Geschäftsführer Tupalo.com.

Tupalo.com ist ein austro-amerikanisches Gelbe Seiten Portal mit sozialem Touch. Gegründet 2007 in Wien, umfasst Tupalo derzeit Communities in Österreich, den Niederlanden, Polen und Finnland.

Neuigkeiten aus der Internetszene:

* Hochkarätiges Programm beim Online Day Austria 2010
Der Online Day Austria, initiiert von Gabriel Grabner, war bereits 2009 ein Publikumsrenner und findet 2010 erstmals gemeinsam mit den neu konzipierten Österreichischen Medientagen. Die Organisatoren – der horizont.at und atmedia.at - rechnen am Donnerstag, den 23. September, in der Wiener Stadthalle mit mehr als 2.000 Besuchern. Zum Programm vom Online Day Austria

* vTipp.at startet mit viel Elan in neue Saison
Das Vorarlberger Fußballtippspiel feiert einen umfassenden Relaunch. vTipp.at wurde 2005 von Thomas Egger mit dem Ziel gegründet, Fans die Möglichkeit zu geben, sich mit anderen Fußball-Interessierten zu messen. Für die neue Saison wurde zudem Ländlekicker.at als neuer Partner bekannt gegeben. Zu vTipp.at

fatfoogoo wurde diese Woche vom US-börsenotierten Konzern Digital River übernommen. Der Kaufpreis inklusive einer zusätzlichen Auszahlungskomponente beträgt ca. 30 Millionen US Dollar!

Die an der NASDAQ-gelistete Digital River war bereits vor einem Jahr mit einem strategischen Investment bei fatfoogoo eingestiegen. Die Option auf eine komplette Übernahme von FatFoogoo wurde damals mit vereinbart und jetzt eingelöst.

„Durch die Einbindung von fatfoogoo haben wir unser Engagement für den Spielemarktplatz gestärkt”, sagte Joel Ronning, CEO von Digital River. Der Geschäftsbereich fatfoogoo von Digital River wird weiterhin am derzeitigen Standort in Wien, Österreich angesiedelt sein.

Die Übernahme des Wiener Softwarehauses macht auch einige österreichische Investoren glücklich.

Die Investoren im Überblick:

  • Gamma Capital Partners mit 35,26 Prozent (8 Millionen EUR)
  • Christian Lutz mit 12,92 Prozent (2,94 Millionen EUR)
  • Martin Herdina mit 11,02 Prozent (2,5 Millionen EUR)
  • Daniel Petri mit 10,83 Prozent (2,5 Millionen EUR)
  • Rene Berger und Toto Wolff mit 6,88 Prozent (1,56 Millionen EUR)
  • Michael Krammer mit 3,86 Prozent (870.000 EUR)
  • uvm.

Im Sommer 2007 starteten die Gründer Martin Herdina und Daniel Petri, zusammen mit zwei Software-Entwicklern die Verkaufsplattform für virtuelle Güter. Das Startup verfügt neben dem Hauptsitz Wien auch über über Niederlassungen in den USA und Großbritannien. In den Standort Wien wird nun laut Aufsichtsrat Klaus Matzka eine Million EUR investiert und die bestehenden zwölf Mitarbeiter um sechs aufgestockt.

Neuigkeiten aus der Internetszene:

* Tupalo mischt Dänemark auf
Die besten Spots in Dänemark gibt es seit dieser Woche auf Tupalo.com zu entdecken. Der auf Empfehlungen und Bewertungen seiner User basierende Web Service aus Wien gibt den Launch eines dänischen Ablegers bekannt. Der strategische Partner ist De Gule Sider®, Dänemark’s führender Gelbe Seiten-Anbieter. Mehr dazu im Tupalo Blog.

* Dennis Bemmann verrät die Fehler von studiVZ
Dennis Bemmann zeigt, was man alles falsch machen kann! Der Gründer von studiVZ wird beim webinale Startup Day am 31.5. in Berlin von seinen Erfahrungen als Unternehmer berichten. Mehr dazu im Interview mit Gründerszene

Das französische Telefon- und Branchenverzeichnis Pages Jaunes hat alle Anteile an der österreichischen Personensuchmaschine 123people gekauft. Über den Kaufpreis ist von 10 bis 15 Millionen Euro die Rede.

123people startete Anfang 2008 mit der Online-Personensuche. Gegenwärtig verzeichnet die Website 40 Millionen Unique Visitors pro Monat in elf verschiedenen Ländern. Mit der Übernahme soll Pages Jaunes nach eigenen Angaben zum größten nicht-amerikanischen Werbeträger werden. “Die Integration von 123people in den Pages-Jaunes-Konzern ist für beide Seiten gut. Pages Jaunes ist ein starkes Unternehmen und macht bereits 40 Prozent seines Umsatzes im Web”, sagt 123people-CEO Russell E. Perry im Gespräch mit pressetext.

Über den genauen Kaufpreis vereinbarten beide Parteien Stillschweigen. Investor Markus Wagner, Founder & President von i5invest, kommentierte locker und erfreut den Verkauf auf der Facebook Page von internetszene.at mit: “Geniale Chance für den Österreichischen Internet-Standort - hier wird sich sicher noch einiges tun… :-)!”

Das Start-up, das mit Unterstützung des IT-Inkubators i5invest entwickelt und später auch von Gamma Capital Partners finanziert wurde, soll dem Firmenstandort Österreich erhalten bleiben.

“CHiLLi.cc” heißt nun “mokant.at“. In neuem Design präsentiert sich das Jugend-Portal ab sofort den Besuchern. Als Herausgeberin des Magazins folgt Michaela Wein dem ehemaligen Chefredakteur János Fehérvary.

Der Verein CHiLLi hat sich im Jänner neu zusammengesetzt und beschlossen, ein neues Magazin herauszugeben. “Die Neugründung war notwendig, da sich Marke und Domain nach dem Ende der Kooperation mit ‘Die Presse Digital’ nicht mehr in Besitz des Vereins befinden”, betont Herausgeberin Michaela Wein.

Die Kooperation mit der “Presse Digital” wurde beendet, um sich die Lizenzgebühren für Domain und Markte zu sparen. mokant.at soll dort anknüpfen, wo CHiLLi.cc vor einem halben Jahr aufgehört hat. Neue geschäftsführende Vorsitzende des Vereins ist Michaela Wein.

Medienhaus.com bringt das Freizeit- und Szeneportal eraffe nach Östereich. Die bestehenden Plattformen sexyparty.at, partypeople.at, vienna.at/party sowie life-shoots.com werden unter dem Dach von eraffe.at zusammengeführt.

Die Verschmelzung soll eraffe.at mit über 100.000 Mitgliedern zu einem der größten Portale in Österreich machen. “Den Usern verschaffen wir damit eine schnellere Performance, breitere Funktionspalette und größere Übersichtlichkeit”, so mediehaus.com Geschäftsführer Mario Mally.

Von Bayern aus eroberten die Gründer Maximilian Kuss und Stefan Arends der eraffe Media GmbH & Co. KG in den letzten Monaten still und heimlich viele Landstriche in der ganzen Republik. Nun wollen die Rosenheimer mit dem Partner Medienhaus.com den Sprung nach Österreich schaffen.

Neuigkeiten aus der Internetszene:

* Wiener Student startet Regional-News-Aggregator
Lokales.at ist ein neuer Aggregator für regionale Nachrichten, der ausgewählte Quellen nach Informationen durchsucht. Gründer Sebastian Moser bezieht dabei die Inhalte für sein Projekt hauptsächlich aus Online-Zeitungen und Blogs. Mehr dazu bei Lokales.at

Ampster mit neuem Player-Widget
Mit Ampster können Artists und Bands ihre Songs im Netz verbreiten. Musiker haben die Möglichkeit, ihre Lieder zum Download anzubieten, direkt zu streamen oder im Widget auf Webseiten einzubinden. Ampster wurde vom Wiener Unternehmen Super-Fi entwickelt. Mehr über Ampster

XING startet heute sein Partner Ecosystem und öffnet sich nach Facebook ebenfalls für Entwickler. ZCOPE ist mit einer Anwendung für das Projektmanagement verfügbar.

Mit dem “XING Partner Ecosystem” integriert XING externe Anwendungen auf Basis von OpenSocial in das soziale Netzwerk. Damit ist es für Entwickler erstmals möglich, ihre eigenen Applikationen auf der Business-Plattform bereitzustellen.

ZCOPE hat es als erste österreichische Anwendung in das Ecosystem von XING geschafft. Die webbasierte Projektmanagement-Lösung ermöglicht mit der neuen Applikation das effiziente Planen und Durchführen von Projekten direkt auf XING. Für Projekte können die drei klassischen Projektmanagement-Bereiche Aufgaben, Termine und Budgets verwaltet werden.

“XING eröffnet uns als Business-Plattform einen direkten Zugang zu exakt unserer Zielgruppe. Wir wollen durch XING ZCOPE einem noch größeren Publikum zugänglich machen. Zudem ist es Teil unserer langfristigen Strategie, ZCOPE möglichst offen für andere Netzwerke zu machen”, so Constance Stickler von ZCOPE im Gespräch mit internetszene.at.

Gegründet wurde das Projektmanagement-Tool ZCOPE im September 2008 von der HID GmbH mit Sitz in Bregenz.  “Unser Ziel ist es, mit ZCOPE einen neuen Standard für webbasiertes Projektmanagement zu setzen”, erklärt Oliver J. Wolff, Geschäftsführer der HID GmbH.

Neuigkeiten aus der Internetszene:

* Techcrunch nominiert Soup.io für Europe Awards
Der einflussreiche IT-Blog Techcrunch hat bei den Europe Awards Soup.io in der Kategorie “Best Bootstrapped Start-up” nominiert. Soup.io ist ein kostenloser Tumbleblog-Service aus Wien. Der “Eintopf aus dem Internet” erlaubt das einfache Publizieren von Texten, Bildern und Videoinhalten. Mehr bei futurezone.orf.at

* Mike Mederake leitet Salzburg24.at
Mike Mederake ist neues Mitglied der Geschäftsleitung der medienhaus.com GmbH und wurde als Prokurist für die Geschäfte des zur austria.com Gruppe (vienna.at, salzburg24.at, vol.at und austria.com) bestellt. Salzburg24.at verzeichnet monatlich ca. 180.000 Unique Clients, sowie 4,5 Million Page Impressions (lt. ÖWA). Mehr bei medienhaus.com