Medienhaus.com bringt das Freizeit- und Szeneportal eraffe nach Östereich. Die bestehenden Plattformen sexyparty.at, partypeople.at, vienna.at/party sowie life-shoots.com werden unter dem Dach von eraffe.at zusammengeführt.
Die Verschmelzung soll eraffe.at mit über 100.000 Mitgliedern zu einem der größten Portale in Österreich machen. “Den Usern verschaffen wir damit eine schnellere Performance, breitere Funktionspalette und größere Übersichtlichkeit”, so mediehaus.com Geschäftsführer Mario Mally.
Von Bayern aus eroberten die Gründer Maximilian Kuss und Stefan Arends der eraffe Media GmbH & Co. KG in den letzten Monaten still und heimlich viele Landstriche in der ganzen Republik. Nun wollen die Rosenheimer mit dem Partner Medienhaus.com den Sprung nach Österreich schaffen.
Neuigkeiten aus der Internetszene:
* Wiener Student startet Regional-News-Aggregator
Lokales.at ist ein neuer Aggregator für regionale Nachrichten, der ausgewählte Quellen nach Informationen durchsucht. Gründer Sebastian Moser bezieht dabei die Inhalte für sein Projekt hauptsächlich aus Online-Zeitungen und Blogs. Mehr dazu bei Lokales.at
Ampster mit neuem Player-Widget
Mit Ampster können Artists und Bands ihre Songs im Netz verbreiten. Musiker haben die Möglichkeit, ihre Lieder zum Download anzubieten, direkt zu streamen oder im Widget auf Webseiten einzubinden. Ampster wurde vom Wiener Unternehmen Super-Fi entwickelt. Mehr über Ampster
XING startet heute sein Partner Ecosystem und öffnet sich nach Facebook ebenfalls für Entwickler. ZCOPE ist mit einer Anwendung für das Projektmanagement verfügbar.
Mit dem “XING Partner Ecosystem” integriert XING externe Anwendungen auf Basis von OpenSocial in das soziale Netzwerk. Damit ist es für Entwickler erstmals möglich, ihre eigenen Applikationen auf der Business-Plattform bereitzustellen.
ZCOPE hat es als erste österreichische Anwendung in das Ecosystem von XING geschafft. Die webbasierte Projektmanagement-Lösung ermöglicht mit der neuen Applikation das effiziente Planen und Durchführen von Projekten direkt auf XING. Für Projekte können die drei klassischen Projektmanagement-Bereiche Aufgaben, Termine und Budgets verwaltet werden.
“XING eröffnet uns als Business-Plattform einen direkten Zugang zu exakt unserer Zielgruppe. Wir wollen durch XING ZCOPE einem noch größeren Publikum zugänglich machen. Zudem ist es Teil unserer langfristigen Strategie, ZCOPE möglichst offen für andere Netzwerke zu machen”, so Constance Stickler von ZCOPE im Gespräch mit internetszene.at.
Gegründet wurde das Projektmanagement-Tool ZCOPE im September 2008 von der HID GmbH mit Sitz in Bregenz. “Unser Ziel ist es, mit ZCOPE einen neuen Standard für webbasiertes Projektmanagement zu setzen”, erklärt Oliver J. Wolff, Geschäftsführer der HID GmbH.
Neuigkeiten aus der Internetszene:
* Techcrunch nominiert Soup.io für Europe Awards
Der einflussreiche IT-Blog Techcrunch hat bei den Europe Awards Soup.io in der Kategorie “Best Bootstrapped Start-up” nominiert. Soup.io ist ein kostenloser Tumbleblog-Service aus Wien. Der “Eintopf aus dem Internet” erlaubt das einfache Publizieren von Texten, Bildern und Videoinhalten. Mehr bei futurezone.orf.at
* Mike Mederake leitet Salzburg24.at
Mike Mederake ist neues Mitglied der Geschäftsleitung der medienhaus.com GmbH und wurde als Prokurist für die Geschäfte des zur austria.com Gruppe (vienna.at, salzburg24.at, vol.at und austria.com) bestellt. Salzburg24.at verzeichnet monatlich ca. 180.000 Unique Clients, sowie 4,5 Million Page Impressions (lt. ÖWA). Mehr bei medienhaus.com
HEROLD Business Data übernimmt 24 Prozent des Wiener Startups Tupalo und vereinbart eine strategische Partnerschaft. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Tupalo ist ein von Nutzern verfasstes Onlineverzeichnis über Freizeit- und Unterhaltungslocations. Mit HEROLD holt sich das Wiener Unternehmen nach dem Inkubator i5invest den führenden Gelbe Seiten Anbieter in Österreich als strategischen Investor. Im Rahmen der strategischen Partnerschaft wird HEROLD nicht nur Kapital, sondern auch die Daten aus den Gelben Seiten für die Tupalo zur Verfügung stellen. Auf herold.at wird bei jedem auch auf Tupalo abrufbaren Unternehmenseintrag nun ein Link “Firma auf Tupalo bewerten” angezeigt.
“Im Web 2.0-Zeitalter sind die Social Yellow Pages von Tupalo die perfekte Ergänzung zu unserem Angebot”, so HEROLD Geschäftsführer Thomas Friess. Lukas Zinnagl schreibt im Tupalo Blog: “Wir werden weiterhin als ein unabhängiges Unternehmen agieren, wobei uns auch einige neue Personen bei der Expansion von Tupalo.com helfen werden”.
2007 wurde Tupalo vom Österreicher Clemens Beer und dem Amerikaner Michael Borras in Wien gegründet. Seit Ende 2008 ist auch der österreichische Inkubator i5invest an Tupalo beteiligt.
Ähnlicher Eintrag: Tupalo: Geheimtipps aus deiner Nachbarschaft
Auf Preisjäger können Nutzer die besten Schnäppchen-Angebote auf einer Plattform zusammentragen. Mit einem neuen Design sollen die besten Deals im Netz noch leichter auf Preisjäger gefunden werden.
Preisjäger will die erste Anlaufstelle für Schnäppchen-Jäger in Österreich & Deutschland werden. Die Website lebt vom Mitmachen der Nutzer. Besucher können so genannte “Quickdeals” auf Preisjäger stellen. “Uns ist wichtig, den Besuchern eine objektive Schnäppchenbeurteilung anzubieten”, so Mitgründer Daniel Ender aus Altach.
Gesammelte Schnäppchen mit persönlicher Einschätzung und weiterführenden Links zu Testberichten oder Foren sollen nicht nur beim Geldsparen helfen, sondern dem Besucher weitere Informationen zum Produkt liefern. Derzeit werden neben Schnäppchen auch Guides verfasst. In Zukunft soll sich Preisjäger laut Auskunft der Macher noch mehr in Richtung News-Portal entwickeln.
Im April 2008 wurde Preisjäger von drei Vorarlbergern als privates Projekt gestartet. Mittlerweile verzeichnet die Website täglich über 7.000 Zugriffe.
sms.at ist weiter auf Expansionskurs. Die Grazer geben die Übernahme von eventzszene.at bekannt. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.
sms.at will mit dem Kauf des Eventportals einen weiteren Wachstumsschub verzeichnen. eventszene.at gehört mit monatlich 130.000 Unique User zu den führenden Eventportalen im ostösterreichischen Raum. Bisheriger Inhaber des Veranstaltungsmagazin’s war NoSpooN mit Sitz in Wien. Künftig sollen auf eventszene.at auch Veranstalter vom umfangreichen Portfolio und der stetig wachsenden Community von sms.at profitieren. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. sms.at-Geschäftsführer Martin Pansy rechnet aber damit, dass sich die Übernahme binnen zwölf Monaten amortisiert.
Gegründet wurde sms.at im Jahr 1999 und war damit Europas erstes profitables Internet Portal für Handybenutzer. Begonnen hat die Erfolgsstory mit einem Gratis-SMS-Versand. Das Unternehmen zählt mit rund 800.000 Unique User zu den Top 10 Websites in Österreich.
Der neue Nachrichtendienst all140.com aggregiert Informationen aus Quellen wie zB twitter.com und ermöglicht so Lesern einen Überblick über das aktuelle Tagesgeschehen der Welt.
all140.com bündelt Informationen zu den meistdiskutierten Themen in sozialen Netzwerken. Mit den User generierten Inhalten will der neue Service aus Wien ein zentrales und zeitgemäßes News Magazin schaffen. Dabei rücken die Macher von all140.com die redaktionellen Inhalte klassischer Medien ganz bewusst in den Hintergrund und setzen ganz auf die Nachrichten der Usern. Die generierten Beiträge aus Twitter & Co werden werden in “real-time” auf 140 Zeichen präsentiert.
„Es war noch nie so einfach bei einer überufernden Berichterstattung von tagespolitischen Themen oder internationalen Geschehnissen den Überblick zu behalten“, meint Lukas Zinnagl, einer der vier Gründer von all140.com.
all140.com wurde von Franz Enzenhofer, Eric Pfarl, Stefan Weixelbaumer und Lukas Zinnagl 2009
in Wien gegründet.
Scoop.at ist eine Social Bookmarking Plattform aus Österreich. Gründer Michael Korbel will mit seinem Dienst verstärkt auf regionale Nachrichten und Web-Inhalte setzen.
Im Sommer 2008 ist Scoop als erste österreichische Community-Zeitung gestartet. Nach dem Vorbild von Digg und den deutschen CopyCats Yigg und Webnews können Nutzer auf Scoop Links zu Nachrichten, Blog-Einträgen und anderen Web-Inhalten posten. Welche Artikel Top oder Flop sind, entscheiden die Nutzer mit ihren Votes.
Als “Scoops” werden in der Mediensprache exklusive Meldung bezeichnet. Solche sollen von der Community der österreichischen Plattform geliefert und bewertet werden. “Wir konzentrieren uns auf die Schaffung eines neutralen, auf der Beteiligung und Zusammenarbeit der Nutzer basierenden Medienprojekts”, so Michael Korbel.
Betreiber von Scoop ist VDI - Verein zur Demokratisierung der Information mit Sitz in Wien. Kommerzielle Absichten verfolgt Scoop laut Michael Korbel nicht. Die Werbeeinnahmen aus den von den Nutzern eingespielten Inhalten werden wieder an die aktiven User ausgeschüttet.
Hansjörg Posch hat 10 Prognosen für das Jahr 2009 als Gastautor für internetszene.at verfasst. Der Gründer des österreichischen Startups tunesBag sieht als große Trends für dieses Jahr u.a. eine Marktbereinigung von Social Networks und eine zunehmende Verschmelzung von TV und Internet.
1. Der Browser wird zur Schaltzentrale und zum Arbeitsplatz
Neue Browser-Versionen (Firefox 3.1 / Internet Explorer 8 ) werden 2009 dafür sorgen, dass sich immer mehr Aufgaben in den Browser verlagern und das Betriebssystem an Bedeutung verliert. Auch Microsoft hat die Zeichen erkannt und wird versuchen mit Online-Versionen von Word, Excel und Powerpoint zu punkten.
2. Internet am Handy startet durch
Mit dem iPhone wurde eine Revolution losgetreten - das Internet am Handy wird 2009 einen neuen Höhenflug erleben. Immer mehr Websiten werden für die kleinen Alleskönner optimiert und bieten flottes Surf-Vergnügen auch unterwegs. Interessant wird sicherlich das Rennen um den gelungensten iPhone - Klon bzw mit welchen Neuerungen Apple aufwarten wird.
3. GPS / Location based services
Inzwischen gehört der GPS-Empfänger bei hochwertigen Geräten zum Standard - damit lassen sich in Zukunft interessante Anwendungen realisieren. Die Bandbreite reicht von Restaurant-Findern über Fun-Anwendungen bis hin zu klassischen Navigations-Lösungen.
4. TV und Internet rücken enger zusammen
Wer heute online Videos und TV-Sendungen sucht wird meist bei YouTube fündig. Dieser Trend wird sich auch im nächsten Jahr fortsetzen und TV-Anbieter werden gut daran tun möglichst viele Angebote auch online zu publizieren wenn sie die junge Zielgruppe erreichen möchten.
5. Man spricht Deutsch, Chinesisch und Französisch
Immer mehr Dienste werden nicht nur auf Englisch sondern in vielen Sprachen angeboten - dadurch werden populäre internationale Dienste auch bei uns schneller eine Verbreitung finden und Möglichkeiten für lokale Nachahmer (”Copycats”) eingeschränkter.
6. Streaming statt Download bei Musik
Nicht mehr Dateien auf der lokalen Festplatte sondern das Internet macht die Musik - Streaming-Dienste wie last.fm oder tunesBag.com werden zunehmend zur Quelle für Musik zu Hause, im Büro und am Handy.
7. Widgets setzen sich durch
Widgets sind kleine Helferlein, die schnell auf der eigenen Website eingebunden sind und populäre Anwendungen direkt einbinden. Die Angebote werden im nächsten Jahr deutlich professioneller werden und sich harmonischer in andere Sites einfügen.
8. Verbesserte Personalisierung
Die verfügbaren Informationen im Internet werden nicht weniger - um das Wesentliche aus der Flut herauszufiltern werden intelligente Personalisierungs- und Empfehlungssysteme immer wichtiger. Im nächsten Jahr werden wir hier einige Neuerungen sehen, die uns helfen den Überblick zu bewahren.
9. Konsolidierung bei Social Networks
Niemand braucht das zehnte Social Network für werdende Mütter - das nächste Jahr wird daher von einer Bereinigung der Anbieter gekennzeichnet sein. Erhalten bleiben uns Massenanbieter wie Facebook oder populäre Nischendienste, die eine spezielle Zielgruppe ansprechen.
10. Revival der kostenpflichtigen Web-Dienste
Die Zurückhaltung bei Investitionen und Werbung erfasst auch das Internet - daher werden Anbieter im nächsten Jahr wieder verstärkt auf kostenpflichtige Premium-Konten setzen. Diese bieten mehr Features, Speicherplatz oder längere Aufbewahrungszeiten an. Entscheidend für die Akzeptanz wird auch weiterhin sein wie einfach der Zahlungsprozess gestaltet ist.
Autor: Hansjörg Posch







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