Auf Preisjäger können Nutzer die besten Schnäppchen-Angebote auf einer Plattform zusammentragen. Mit einem neuen Design sollen die besten Deals im Netz noch leichter auf Preisjäger gefunden werden.

Preisjäger will die erste Anlaufstelle für Schnäppchen-Jäger in Österreich & Deutschland werden. Die Website lebt vom Mitmachen der Nutzer. Besucher können so genannte “Quickdeals” auf Preisjäger stellen. “Uns ist wichtig, den Besuchern eine objektive Schnäppchenbeurteilung anzubieten”, so Mitgründer Daniel Ender aus Altach.

Gesammelte Schnäppchen mit persönlicher Einschätzung und weiterführenden Links zu Testberichten oder Foren sollen nicht nur beim Geldsparen helfen, sondern dem Besucher weitere Informationen zum Produkt liefern. Derzeit werden neben Schnäppchen auch Guides verfasst. In Zukunft soll sich Preisjäger laut Auskunft der Macher noch mehr in Richtung News-Portal entwickeln.

Im April 2008 wurde Preisjäger von drei Vorarlbergern als privates Projekt gestartet. Mittlerweile verzeichnet die Website täglich über 7.000 Zugriffe.

sms.at ist weiter auf Expansionskurs. Die Grazer geben die Übernahme von eventzszene.at bekannt. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

sms.at will mit dem Kauf des Eventportals einen weiteren Wachstumsschub verzeichnen. eventszene.at gehört mit monatlich 130.000 Unique User zu den führenden Eventportalen im ostösterreichischen Raum. Bisheriger Inhaber des Veranstaltungsmagazin’s war NoSpooN mit Sitz in Wien. Künftig sollen auf eventszene.at auch Veranstalter vom umfangreichen Portfolio und der stetig wachsenden Community von sms.at profitieren. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. sms.at-Geschäftsführer Martin Pansy rechnet aber damit, dass sich die Übernahme binnen zwölf Monaten amortisiert.

Gegründet wurde sms.at im Jahr 1999 und war damit Europas erstes profitables Internet Portal für Handybenutzer. Begonnen hat die Erfolgsstory mit einem Gratis-SMS-Versand. Das Unternehmen zählt mit rund 800.000 Unique User zu den Top 10 Websites in Österreich.

Der neue Nachrichtendienst all140.com aggregiert Informationen aus Quellen wie zB twitter.com und ermöglicht so Lesern einen Überblick über das aktuelle Tagesgeschehen der Welt.

all140.com bündelt Informationen zu den meistdiskutierten Themen in sozialen Netzwerken. Mit den User generierten Inhalten will der neue Service aus Wien ein zentrales und zeitgemäßes News Magazin schaffen. Dabei rücken die Macher von all140.com die redaktionellen Inhalte klassischer Medien ganz bewusst in den Hintergrund und setzen ganz auf die Nachrichten der Usern. Die generierten Beiträge aus Twitter & Co werden werden in “real-time” auf 140 Zeichen präsentiert.

„Es war noch nie so einfach bei einer überufernden Berichterstattung von tagespolitischen Themen oder internationalen Geschehnissen den Überblick zu behalten“, meint Lukas Zinnagl, einer der vier Gründer von all140.com.

all140.com wurde von Franz Enzenhofer, Eric Pfarl, Stefan Weixelbaumer und Lukas Zinnagl 2009
in Wien gegründet.

Scoop.at ist eine Social Bookmarking Plattform aus Österreich. Gründer Michael Korbel will mit seinem Dienst verstärkt auf regionale Nachrichten und Web-Inhalte setzen.

Im Sommer 2008 ist Scoop als erste österreichische Community-Zeitung gestartet. Nach dem Vorbild von Digg und den deutschen CopyCats Yigg und Webnews können Nutzer auf Scoop Links zu Nachrichten, Blog-Einträgen und anderen Web-Inhalten posten. Welche Artikel Top oder Flop sind, entscheiden die Nutzer mit ihren Votes.

Als “Scoops” werden in der Mediensprache exklusive Meldung bezeichnet. Solche sollen von der Community der österreichischen Plattform geliefert und bewertet werden. “Wir konzentrieren uns auf die Schaffung eines neutralen, auf der Beteiligung und Zusammenarbeit der Nutzer basierenden Medienprojekts”, so Michael Korbel.

Betreiber von Scoop ist VDI - Verein zur Demokratisierung der Information mit Sitz in Wien. Kommerzielle Absichten verfolgt Scoop laut Michael Korbel nicht. Die Werbeeinnahmen aus den von den Nutzern eingespielten Inhalten werden wieder an die aktiven User ausgeschüttet.

Die 10 Online Trends 2009

14. January 2009

Hansjörg Posch hat 10 Prognosen für das Jahr 2009 als Gastautor für internetszene.at verfasst. Der Gründer des österreichischen Startups tunesBag sieht als große Trends für dieses Jahr u.a. eine Marktbereinigung von Social Networks und eine zunehmende Verschmelzung von TV und Internet.

1. Der Browser wird zur Schaltzentrale und zum Arbeitsplatz
Neue Browser-Versionen (Firefox 3.1 / Internet Explorer 8 ) werden 2009 dafür sorgen, dass sich immer mehr Aufgaben in den Browser verlagern und das Betriebssystem an Bedeutung verliert. Auch Microsoft hat die Zeichen erkannt und wird versuchen mit Online-Versionen von Word, Excel und Powerpoint zu punkten.

2. Internet am Handy startet durch
Mit dem iPhone wurde eine Revolution losgetreten - das Internet am Handy wird 2009 einen neuen Höhenflug erleben. Immer mehr Websiten werden für die kleinen Alleskönner optimiert und bieten flottes Surf-Vergnügen auch unterwegs. Interessant wird sicherlich das Rennen um den gelungensten iPhone - Klon bzw mit welchen Neuerungen Apple aufwarten wird.

3. GPS / Location based services
Inzwischen gehört der GPS-Empfänger bei hochwertigen Geräten zum Standard - damit lassen sich in Zukunft interessante Anwendungen realisieren. Die Bandbreite reicht von Restaurant-Findern über Fun-Anwendungen bis hin zu klassischen Navigations-Lösungen.

4. TV und Internet rücken enger zusammen
Wer heute online Videos und TV-Sendungen sucht wird meist bei YouTube fündig. Dieser Trend wird sich auch im nächsten Jahr fortsetzen und TV-Anbieter werden gut daran tun möglichst viele Angebote auch online zu publizieren wenn sie die junge Zielgruppe erreichen möchten.

5. Man spricht Deutsch, Chinesisch und Französisch
Immer mehr Dienste werden nicht nur auf Englisch sondern in vielen Sprachen angeboten - dadurch werden populäre internationale Dienste auch bei uns schneller eine Verbreitung finden und Möglichkeiten für lokale Nachahmer (”Copycats”) eingeschränkter.

6. Streaming statt Download bei Musik
Nicht mehr Dateien auf der lokalen Festplatte sondern das Internet macht die Musik - Streaming-Dienste wie last.fm oder tunesBag.com werden zunehmend zur Quelle für Musik zu Hause, im Büro und am Handy.

7. Widgets setzen sich durch
Widgets sind kleine Helferlein, die schnell auf der eigenen Website eingebunden sind und populäre Anwendungen direkt einbinden. Die Angebote werden im nächsten Jahr deutlich professioneller werden und sich harmonischer in andere Sites einfügen.

8. Verbesserte Personalisierung
Die verfügbaren Informationen im Internet werden nicht weniger - um das Wesentliche aus der Flut herauszufiltern werden intelligente Personalisierungs- und Empfehlungssysteme immer wichtiger. Im nächsten Jahr werden wir hier einige Neuerungen sehen, die uns helfen den Überblick zu bewahren.

9. Konsolidierung bei Social Networks
Niemand braucht das zehnte Social Network für werdende Mütter - das nächste Jahr wird daher von einer Bereinigung der Anbieter gekennzeichnet sein. Erhalten bleiben uns Massenanbieter wie Facebook oder populäre Nischendienste, die eine spezielle Zielgruppe ansprechen.

10. Revival der kostenpflichtigen Web-Dienste
Die Zurückhaltung bei Investitionen und Werbung erfasst auch das Internet - daher werden Anbieter im nächsten Jahr wieder verstärkt auf kostenpflichtige Premium-Konten setzen. Diese bieten mehr Features, Speicherplatz oder längere Aufbewahrungszeiten an. Entscheidend für die Akzeptanz wird auch weiterhin sein wie einfach der Zahlungsprozess gestaltet ist.

Autor: Hansjörg Posch

CHiLLi.cc wird eingestellt

Thomas Gabriel

5. September 2008

Das österreichische Online-Jugendmagazin CHiLLi.cc musste diese Woche aus finanziellen Gründen den Betrieb einstellen.

Das seit dem Jahr 1999 von Jugendlichen publizierte Online-Magazin hat trotz versuchter Sanierungsmaßnahmen keine Zukunft. Als Gründe des Scheiterns sieht Gründer und Herausgeber Janos Aladar Fehervary fehlendes Investitionskapital sowie mangelnde unternehmerische Perspektive. CHiLLi.cc finanzierte seinen Betrieb ausschließlich über Werbeeinnahmen, Content-Verkäufen und Spenden. In diesem Zeitraum engagierten sich stets rund siebzig ehrenamtliche Mitarbeiter.

Der Verein CHiLLi.cc bietet die im vergangenen Jahrzehnt erwirtschafteten „CHiLLi.cc“-Werte (Domain, Marke, Content-Nutzungsrechte, …) auf der Website zum Verkauf an.

meinparlament.at will Wähler und Gewählte unter einen Hut bringen und positioniert sich als politische Diskussionsplattform.

Wenige Wochen vor den Nationalratswahlen in Österreich bekommen Wähler die Gelegenheit, die kandidierenden Politiker auf meinparlament.at zu befragen. Dazu beantworten Nationalratsabgeordnete und bis zur Nationalratswahl alle rund 1.200 Kandidaten auf der neuen österreichischen Politik-Plattform Fragen der Wähler. Jeder Kandidat verfügt über eine eigene Profilseite.

“Mit meinparlament.at wollen wir Politik transparenter machen”, so Peter Merschitz, Mitbegründer von meinparlament.at und Vereinsvorsitzender.

Knapp vier Wochen vor der Wahl haben sich die Kandidaten aller Parteien bereit erklärt, auf meinparlament.at mitzumachen. Die drei Parlamentspräsidenten haben dazu die Schirmherrschaft für die Plattform übernommen

meinparlament.at ist ein Projekt des gemeinnützigen Vereins Politik Transparent e.V, welcher von Peter Merschitz und Peter Parycek geführt wird. Die Kosten für das Projekt betragen derzeit 50.000 Euro, insgesamt schätzen sie den Aufwand auf 120.000 bis 150.000 Euro pro Jahr. Bis jetzt übernimmt der Verein die Rechnung selbst, allerdings sollen in Zukunft Spenden Abhilfe verschaffen.

Tschüss T-Online.at

Thomas Gabriel

19. August 2008

Das Angebot von T-Online.at ist nur noch bis zum 30. September online, dann ist das Ende des Portals gekommen. Wie viele Mitarbeiter davon betroffen sind, ist noch nicht bekannt.

Alle von T-Online Österreich selbst betriebenen Websites, darunter T-Online.at und Teamchef.com werden eingestellt. Die Partner-Websites dürften weiterlaufen, müssen sich aber neue Anzeigenverkäufer suchen. Insgesamt betreute das Unternehmen 25 Websites, die den Angaben zufolge in der Summe 2,5 Millionen Unique User pro Monat begrüßen konnten.

Begründet wird der Schritt mit Umstrukturierungsmaßnahmen im Mutterkonzern Deutsche Telekom. Die “T-Online.at Internet Service GmbH” werde nicht aufgelöst. Das Geschäftsmodell soll aber auf nicht näher definierte “Mehrwertdienste” umgestellt werden.

Am 1. September startet ricardo.at und übernimmt die österreichische Auktionsplattform OneTwoSold.

Die 1999 gegründete OneTwoSold war der Pionier im österreichischen Online-Auktionsmarkt, musste die Marktführerschaft inzwischen jedoch eBay überlassen. Nach der erfolgreichen Übernahme will Ricardo den österreichischen Markt bedienen.

Den Grund für die Übernahme erklärte OneTwoSold-Sprecher Torsten Heinicke so: “Ricardo ist in der Schweiz und vor allem in Osteuropa sehr stark, während OneTwoSold nicht über den österreichischen Markt hinausragen konnte.”

Den Kaufpreis haben die Unternehmen nicht bekanntgegeben. Die Plattform werde vollständig auf die Marke Ricardo.at umgestellt. Nach Angaben von Ricardo.at hat OneTwoSold derzeit 360.000 Kunden.

Die Ricardo.at GmbH gehört zur MIH Internet Europe, einer Tochtergesellschaft der südafrikanischen Mediengruppe Naspers. Das Unternehmen mit Sitz in Wien beschäftigt aktuell zehn Mitarbeiter.

VM Digital investiert gemeinsam mit dem b-to-v Investorenkreis in den Aufbau und das Wachstum von der Promiplattform smash24/7.

smash24/7 berichtet über Prominente aus der Film-, Musik-, Mode- und Sportbranche. Die Redakteure wollen genau dort hautnah am Geschehen sein, wo die Stars leben, feiern, flirten, einkaufen und ihre Gefühle ausleben. Damit die Fans zu jeder Tages- und Nachtzeit ihre Stars begleiten und mit ihnen mitfiebern können, stellt smash24/7 minutenaktuelle News, die neuesten Bilder und Videos zur Verfügung. Das Angebot richtet sich an die junge Kernzielgruppe der 14-bis-29-jährigen.

“Smash24/7 hat das Potenzial, das führende Celebrity-Portal zu werden und wir können außerdem die Internationalisierung nach Osteuropa mit unserer Erfahrung unterstützen”, sagt Geschäftsführer Helmar Hipp von VM Digital.

Die VM Digital GmbH mit Sitz in Schwarzach (Österreich) ist eine Tochtergesellschaft der VM Gruppe (Vorarlberger Medienhaus), das zu den erfolgreichsten regionalen Medienhäusern Europas gehört.