Der Musikdienst aus Schweden will jetzt auch in Österreich durchstarten. Seit heute ist Spotify in der Alpenrepublik verfügbar.

Spotify ermöglicht es Nutzern, über 15 Millionen Songs zu streamen. Voraussetzung für Neuanmeldungen bei Spotify ist ein Facebook-Konto. Das Geschäftsmodell von Spotify besteht einerseits aus kostenlosen Musikstreams, die mit Werbung unterstützt werden. Zusätzlich bieten die Schweden werbefreie, dafür kostenpflichtige Streaming-Abonnements für PCs und Smartphones an.

Zahlreiche Künstler aus Österreich sind seit dem Launch dabei, etwa Wolfgang Ambros oder auch Andreas Gabalier. Eine komplette Musikabdeckung gibt es aber nicht. So fehlen etwa die Beatles in der Playlist von Spotify.

Mit Österreich ist der schwedische Dienst nun im zehnten Land verfügbar, nachdem Skandinavien, Großbritannien und Frankreich den Anfang machten, können seit Juli auch Nutzer in den USA darauf zugreifen. In Österreich hat Spotify mit AKM und austro mechana Lizenzverträge abgeschlossen. Wann Spotify in Deutschland verfügbar ist, steht noch in den Sternen.

In der Reihe “Gastbeiträge” veröffentlichen wir heute einen Artikel von Matthias Gantner, Berater bei der Agentur P8 HOFHERR in Tirol. Der PR-Profi hat eine Kolumne über das “Abenteuer Social Media” verfasst.

Die klassischen Volkswirtschaftlichen Produktionsfaktoren wie Arbeit, Kapital und Boden wurden um die vierte Säule Information respektive Wissen erweitert. Längst hat sich das Internet im digitalen Zeitalter neben Fernsehen, Radio und Print als vierte Instanz fest etabliert.

Wer die Zeichen der Zeit jetzt noch nicht erkannt hat, ist selbst schuld. Welchen Einfluss die Sozialen Netzwerke auf unser Privat und Berufsleben haben, belegen die Zugriffszahlen und die Verweildauer diverser Telegrafensysteme und Bewegtbilder-Portale Mittlerweile herrscht Einigkeit darüber, dass die Communities mehr als nur Plattformen sind, auf denen die Nutzer lediglich ihre täglichen Gedanken austauschen können, und haben bewiesen, dass sie sehr effektiv für die Kommunikation und den Transport von Inhalten sind.

Die Phase eines Hypes oder Trends ist vorbei, Social Media wird zum Alltag und will disziplinübergreifend organisiert werden. Hobbylösungen mit Praktikanten haben ausgedient“, heißt es laut Bundesverband Digitale Wirtschaft (DVDW).

Social Media ist in aller Munde. Viele Unternehmen unterschätzen jedoch, dass das Abenteuer Social Media strukturelle und strategische Überlegungen voraussetzt. Nur präsent sein reicht nicht aus. Jeder Kanal, ob Facebook, YouTube oder Twitter, braucht eine Strategie hinter den zu vermittelnden Botschaften. Um genügend Traffic zu erzeugen, müssen die Inhalte Crossmedial vernetzt werden.

Zur Person
Mag. Matthias Gantner ist in Dornbirn geboren. Nach der Bundeshandelsakademie schloss er erfolgreich das Studium der „Unternehmensführung“ am Management Center in Innsbruck ab. Der 28-jährige Vorarlberger ist für die Agentur P8 HOFHERR tätig und sammelte davor Berufserfahrung bei den European Marketing Specialists (EMS) in London und an der Costa Smeralda.

Jakob Steinschaden von futurezone.at berichtet im Rahmen der Serie Start-up-Geschichten, wie in Vorarlberg unbemerkt eine junge Internetszene heran wächst, die östlichen Zentren wie Wien und Graz in Sachen Motivation, Vielfalt und Einfallsreichtum in nichts nachsteht.

“Schaffa schaffa, Web-Services baua”: Für die Vorarlberger Entwickler-Community hat der alte Spruch vom “Hüsle baua” neue Geltung erlangt. Dort, wo die Schweizer zum günstigen Mittagessen über die Grenze kommen, konnten sich vielfältige Online-Services etablieren. Zum Artikel bei futurezone.at

Breadcrumbs ist ein neuer Online-Service aus Vorarlberg aka Silicon Rheintal, der es Nutzern erlaubt, ihre aufgezeichneten GPS Touren in 3D zu veranschaulichen, zu bearbeiten und zu verwalten. Die Anwendung ist kostenlos und kann für jegliche Freizeitaktivitäten verwendet werden, vom Wandern über Skifahren bis zum Sightseeing.

Breadcrumbs möchte die realistische Darstellung von Google Earth und den Komfort eines Online-Services vereinen und damit ein einfaches Teilen der aufgezeichneten Touren mit Freunden erreichen. Fotos und Videos haben bei dem neuen Online-Service eine zentrale Bedeutung, wenn es um das Festhalten von Erlebnissen einer Tour geht.

Das austro-kanadische Startup ermöglicht mit seinem Service auf einfache Art und Weise die Fotos und Videos zu importieren und mit den GPS Touren zu verknüpfen. Die eingebaute “geotagging” Funktion setzt die Fotos präzise an die Stelle, an der diese aufgenommen wurden. Einmal importiert kann die Tour dann durch die Playback-Funktion auch in 3D abgespielt werden. Jede Tour kann optional veröffentlicht und dann mittels Email oder direkt auf Facebook geteilt werden.

“Durch unsere offene API wollen wir zu einer zentralen Plattform zum Speichern, Suchen und Teilen von GPS Touren werden, mit der jede Smartphone GPS Anwendung integrieren kann. Die Touren werden dadurch an unterschiedlichste Endgeräte verteilt, wodurch es Tourismus- und Outdooranbietern ermöglicht wird eine globale und sportbegeisterte Kundengruppe zu erreichen”, so der Gründer Christoph Klocker aus Vorarlberg.

Breadcrumbs legt großen Fokus darauf, dem Benutzer Werkzeuge zum Organisieren und Verwalten zur Verfügung zu stellen. Aufgezeichnete Touren enthalten oft Ungenauigkeiten, welche durch einen einfachen Vorgang korrigiert werden können. Zusätzlich können Wegpunkte wie zum Beispiel ein Parkplatz oder Aussichtspunkt gesetzt werden, um die Tour zu bereichern.

Über Breadcrumbs:
Breadcrumbs wurde 2009 von Stewart Harper und Christoph Klocker mit dem Ziel gegründet, eine einfachere Anwendung zum Verwalten und Vereinen von GPS Touren, Photos und Videos zu verwirklichen. Breadcrumbs ist Teil von Gobreadcrumbs Ltd (UK) mit Büros in Bregenz, Österreich und Vancouver, BC, Kanada.

Gegenwind für Gowalla und Foursquare in Österreich? Auf Tupalo.com können Nutzer seit heute bei lokalen Unternehmen einchecken und Belohnungen sammeln.

“Wo bin ich gerade?” - Mitglieder von Tupalo.com haben seit heute die Möglichkeit, sich lokale Einrichtungen, egal ob Restaurant, Zahnarzt oder Friseur, in der Nähe anzeigen zu lassen. Bei diesen Spots können Nutzer “einchecken” und Belohnungen sammeln. So wird die Person mit den meisten Check-ins eines Spots automatisch zum “Kaiser” dieses Eintrages.

Für Unternehmen soll das “Einchecken” in einem Spot neue Möglichkeiten der Kundenbindung eröffnen. “Über Kundenbindungsprogramme, die zB ein kostenloses Mittagessen ab einer gewissen Anzahl von Check-ins offerieren, können neue Kunden gewonnen und bestehende Gäste zu mehrmaligen Besuchen animiert werden”, so Clemens Beer, Geschäftsführer Tupalo.com.

Tupalo.com ist ein austro-amerikanisches Gelbe Seiten Portal mit sozialem Touch. Gegründet 2007 in Wien, umfasst Tupalo derzeit Communities in Österreich, den Niederlanden, Polen und Finnland.

dealzentrale.at liefert eine Groupon-Übersicht. Das Portal bietet eine praktische Übersicht aller aktiven Deals des Tages in Österreich.

dealzentrale ist ist ein Plattform, die lokale, zeitlich begrenzte Gutschein-Sonderaktionen von CityDeal, DailyDeal und Co. für den Besucher übersichtlich präsentiert. Damit die Sparfüchse täglich nicht alle Groupon-Klons durchforsten müssen, lohnt ein Blick auf dealzentrale.at. Das Groupon-Prinzip (Wortmischung aus Coupon und Gruppe) stammt aus den USA. Schnäppchenjäger können Rabatte abstauben, wenn sie Gleichgesinnte finden, die ebenfalls einen Gutschein kaufen.

Die Deals werden in der dealzentrale jeden Tag neu eingespielt und können pro Stadt sortiert und angezeigt werden. Weiters kann eine Seite mit einer “Heimat-Stadt” eingestellt werden, auf dieser werden dann nur die Deals der jeweiligen Stadt angezeigt. Zudem gibt es die Möglichkeit, “Webshop-Deals” anzeigen zu lassen. Das sind Deals die prinzipiell jeder einlösen kann.

Betreiber von dealzentrale.at ist Simon Brändle, der bereits vor 2 Jahren die Plattform unmotiviert.at von Vorarlberg aus gestartet hatte. Dieses Projekt wurde allerdings wieder eingestellt.

Andreas Kisslinger baut mit Unterstützung von Stefan Jager, dem ehemaligen Programmierer vom österreichischen Pornoportal Redtube, das christliche Netzwerk cross.tv.

Der Tiroler Andreas Kisslinger ist Geschäftsführer und Chefkoordinator von cross.tv. Einer der 22 Mitarbeiter ist Stefan Jager, der 2008 als Programmierer von der Porno-Videoplattform Redtube zu cross.tv “konvertiert” hat. Gegenüber Wirtschaftsblatt betont Kisslinger: “Für einen Programmierer ist es egal, was als Content nach außen gebracht wird. Der Programmcode schaut immer gleich aus.”

“In zwei bis drei Jahren wollen wir cross.tv an die Nasdaq bringen”, erklärt Andreas Kisslinger, Geschäftsführer von cross.tv dem Wirtschaftsblatt. Der offizielle Firmensitz wurde 2009 von Bratislava nach Charlotte in den USA verlegt. In Wien bleibt ein Büro erhalten, das mit der Gründung 2007 eröffnet wurde. Die Verlagerung in die USA begründet der gläubige Protestant mit der Affinität der Amerikaner via Internet zu religösen Themen. Geld will das Unternehmen künftig vor allem mit Online-Werbung, Video-Streaming-Services und als Portal-Dienstleister verdienen.

DocFinder.at will die Suche nach dem passenden Arzt erleichtern und bietet dazu seinen Nutzern die Möglichkeit, Ärzte zu bewerten und weiter zu empfehlen. Auf die Idee kamen zwei Mitarbeiter von Siemens.

Das Wiener Startup wagt sich an das viel diskutierte Thema “Arztebewertungen” ran. Das Ziel von DocFinder ist es, Ärzte und Patienten miteinander zu vernetzen. Ärzte können sich und ihre Leistungen auf dem Gesundheitsportal präsentieren. Das umfangreiche Ärzteverzeichnis soll Patienten die Suche nach einem passenden Dienstleister ermöglichen.

“Mit DocFinder wollen wir den Patienten österreichweit die Möglichkeit geben von den hohen erfahrungswerten anderer zu profitieren und damit schnell und einfach die passende Arzt zu finden”, so Gerald Timmel, Geschäftsführer von DocFinder.

Beim Patienten-Feedback stehe allerdings die Bewertung der Dienstleistung und nicht die ärztliche Kompetenz im Vordergrund”, so die Macher in ihrer Presseaussendung.

Die DocFinder GmbH wurde 2009 in Wien von Gerald Timmel und Claudio Winkler gegründet. DocFinder verzeichnet laut den Gründern rund 1.100 Besucher pro Tag.

Mit Poken hat das Schweizer Start-Up Poken S. A. bunte Plastikfiguren erfunden, welche die Papiervisitenkarten ablösen sollen. Im Interview mit Tiburan-TV spricht Gründer Stephane Doutriaux über die Idee von Poken, die Zielmärkte und wie das Unternehmen aus Lausanne weiter wachsen soll.

Mit Golfit.at startet diese Woche die erste Golf-Community in Österreich. Die Plattform sammelt umfangreiche Informationen zum Golfsport und vernetzt Golfer in der Community.

“Alles rund ums Golfen!” lautet das vielversprechende Motto von Golfit.at. Um die Gunst der über 100.000 aktiven Golfer in Österreich, die in den 150 Golfclubs des Landes registriert sind, buhlt Golfit.at mit einem Bewertungssystem von Golfclubs, persönlichen Spieler-Statistiken, gepaart mit Community-Features wie zB den Gruppen und Mitglieder-Profilen.

Golfplätze werden von den Nutzern bewertet, sodass neuen Golfern die Wahl für den passenden Golfclub erleichtert werden soll. Mittels Premium-Mitgliedschaften können sich Golfclubs präsentieren und den Golfit.at Mitgliedern Vergünstigungen anbieten.

Angefangen hat alles 2009, als Hans-Peter Manzenreiter das erste Mal einen Golfschläger in den Händen hält. Fasziniert vom Golf-Sport hatte er kurz darauf die Idee zum Aufbau einer eigenen Golf-Plattform. Zusammen mit Sebastian Moser und Sandra Schierz entwickelte dann der Wiener innerhalb von 4 Monaten Golfit.at.