Scoop.at ist eine Social Bookmarking Plattform aus Österreich. Gründer Michael Korbel will mit seinem Dienst verstärkt auf regionale Nachrichten und Web-Inhalte setzen.
Im Sommer 2008 ist Scoop als erste österreichische Community-Zeitung gestartet. Nach dem Vorbild von Digg und den deutschen CopyCats Yigg und Webnews können Nutzer auf Scoop Links zu Nachrichten, Blog-Einträgen und anderen Web-Inhalten posten. Welche Artikel Top oder Flop sind, entscheiden die Nutzer mit ihren Votes.
Als “Scoops” werden in der Mediensprache exklusive Meldung bezeichnet. Solche sollen von der Community der österreichischen Plattform geliefert und bewertet werden. “Wir konzentrieren uns auf die Schaffung eines neutralen, auf der Beteiligung und Zusammenarbeit der Nutzer basierenden Medienprojekts”, so Michael Korbel.
Betreiber von Scoop ist VDI - Verein zur Demokratisierung der Information mit Sitz in Wien. Kommerzielle Absichten verfolgt Scoop laut Michael Korbel nicht. Die Werbeeinnahmen aus den von den Nutzern eingespielten Inhalten werden wieder an die aktiven User ausgeschüttet.
Hansjörg Posch hat 10 Prognosen für das Jahr 2009 als Gastautor für internetszene.at verfasst. Der Gründer des österreichischen Startups tunesBag sieht als große Trends für dieses Jahr u.a. eine Marktbereinigung von Social Networks und eine zunehmende Verschmelzung von TV und Internet.
1. Der Browser wird zur Schaltzentrale und zum Arbeitsplatz
Neue Browser-Versionen (Firefox 3.1 / Internet Explorer 8 ) werden 2009 dafür sorgen, dass sich immer mehr Aufgaben in den Browser verlagern und das Betriebssystem an Bedeutung verliert. Auch Microsoft hat die Zeichen erkannt und wird versuchen mit Online-Versionen von Word, Excel und Powerpoint zu punkten.
2. Internet am Handy startet durch
Mit dem iPhone wurde eine Revolution losgetreten - das Internet am Handy wird 2009 einen neuen Höhenflug erleben. Immer mehr Websiten werden für die kleinen Alleskönner optimiert und bieten flottes Surf-Vergnügen auch unterwegs. Interessant wird sicherlich das Rennen um den gelungensten iPhone - Klon bzw mit welchen Neuerungen Apple aufwarten wird.
3. GPS / Location based services
Inzwischen gehört der GPS-Empfänger bei hochwertigen Geräten zum Standard - damit lassen sich in Zukunft interessante Anwendungen realisieren. Die Bandbreite reicht von Restaurant-Findern über Fun-Anwendungen bis hin zu klassischen Navigations-Lösungen.
4. TV und Internet rücken enger zusammen
Wer heute online Videos und TV-Sendungen sucht wird meist bei YouTube fündig. Dieser Trend wird sich auch im nächsten Jahr fortsetzen und TV-Anbieter werden gut daran tun möglichst viele Angebote auch online zu publizieren wenn sie die junge Zielgruppe erreichen möchten.
5. Man spricht Deutsch, Chinesisch und Französisch
Immer mehr Dienste werden nicht nur auf Englisch sondern in vielen Sprachen angeboten - dadurch werden populäre internationale Dienste auch bei uns schneller eine Verbreitung finden und Möglichkeiten für lokale Nachahmer (”Copycats”) eingeschränkter.
6. Streaming statt Download bei Musik
Nicht mehr Dateien auf der lokalen Festplatte sondern das Internet macht die Musik - Streaming-Dienste wie last.fm oder tunesBag.com werden zunehmend zur Quelle für Musik zu Hause, im Büro und am Handy.
7. Widgets setzen sich durch
Widgets sind kleine Helferlein, die schnell auf der eigenen Website eingebunden sind und populäre Anwendungen direkt einbinden. Die Angebote werden im nächsten Jahr deutlich professioneller werden und sich harmonischer in andere Sites einfügen.
8. Verbesserte Personalisierung
Die verfügbaren Informationen im Internet werden nicht weniger - um das Wesentliche aus der Flut herauszufiltern werden intelligente Personalisierungs- und Empfehlungssysteme immer wichtiger. Im nächsten Jahr werden wir hier einige Neuerungen sehen, die uns helfen den Überblick zu bewahren.
9. Konsolidierung bei Social Networks
Niemand braucht das zehnte Social Network für werdende Mütter - das nächste Jahr wird daher von einer Bereinigung der Anbieter gekennzeichnet sein. Erhalten bleiben uns Massenanbieter wie Facebook oder populäre Nischendienste, die eine spezielle Zielgruppe ansprechen.
10. Revival der kostenpflichtigen Web-Dienste
Die Zurückhaltung bei Investitionen und Werbung erfasst auch das Internet - daher werden Anbieter im nächsten Jahr wieder verstärkt auf kostenpflichtige Premium-Konten setzen. Diese bieten mehr Features, Speicherplatz oder längere Aufbewahrungszeiten an. Entscheidend für die Akzeptanz wird auch weiterhin sein wie einfach der Zahlungsprozess gestaltet ist.
Autor: Hansjörg Posch
meinparlament.at will Wähler und Gewählte unter einen Hut bringen und positioniert sich als politische Diskussionsplattform.
Wenige Wochen vor den Nationalratswahlen in Österreich bekommen Wähler die Gelegenheit, die kandidierenden Politiker auf meinparlament.at zu befragen. Dazu beantworten Nationalratsabgeordnete und bis zur Nationalratswahl alle rund 1.200 Kandidaten auf der neuen österreichischen Politik-Plattform Fragen der Wähler. Jeder Kandidat verfügt über eine eigene Profilseite.
“Mit meinparlament.at wollen wir Politik transparenter machen”, so Peter Merschitz, Mitbegründer von meinparlament.at und Vereinsvorsitzender.
Knapp vier Wochen vor der Wahl haben sich die Kandidaten aller Parteien bereit erklärt, auf meinparlament.at mitzumachen. Die drei Parlamentspräsidenten haben dazu die Schirmherrschaft für die Plattform übernommen
meinparlament.at ist ein Projekt des gemeinnützigen Vereins Politik Transparent e.V, welcher von Peter Merschitz und Peter Parycek geführt wird. Die Kosten für das Projekt betragen derzeit 50.000 Euro, insgesamt schätzen sie den Aufwand auf 120.000 bis 150.000 Euro pro Jahr. Bis jetzt übernimmt der Verein die Rechnung selbst, allerdings sollen in Zukunft Spenden Abhilfe verschaffen.
Die österreichische Reise-Community Tripwolf will der “Reiseführer der nächsten Generation” werden. Auf der Plattform finden Reise-Begeisterte Informationen und Tipps zu den Urlaubszielen. Hinter dem Start-Up-Unternehmen mit Sitz in Wien stehen MairDumont und die i5invest.
Bei tripwolf können Reisende einen persönlichen Reiseführer zur Destination ihrer Wahl zusammenstellen und ausdrucken. Während und nach einer Reise dient tripwolf Reisenden zum Erfahrungsaustausch. Der Reiseverlag MairDumont stellt nicht nur Kapital, sondern auch seinen gesamten Content zur Verfügung. Diese Inhalte werden um Reisetipps und Fotos anderer User sowie ein soziales Netzwerk ergänzt. Auch der Business-Inkubator i5invest greift den tripwolf-Gründern mit einer Kapitalspritze unter die Arme. Schon zum Start können tripwolf-Nutzer Informationen zu 200.000 Destinationen, Sehenswürdigkeiten, Hotels und anderen Orten finden.
Die Idee zur Plattform hatten Sebastian Heinzel und Alexander Trieb bereits vor mehreren Jahren. Von der tatsächlichen Konzeption bis zum Launch ist nun ein Jahr vergangen. Tripwolf ist von Beginn an international ausgelegt und startet auf Deutsch und auf Englisch. Das Ziel der Gründer steht fest: “Wir wollen zum führenden europäischen Online-Reiseführer werden”, sagt Gründer Sebastian Heinzel.
Die Tripwolf GesmbH mit Sitz in Wien beschäftigt derzeit etwa zehn Mitarbeiter, darunter einige Programmierer in Budapest und ein Content-Team in New York.
Das Empfehlungsportal Qype geht mit einer länderspezifischen Seite in Österreich online.
Bei Qype empfehlen Nutzer Plätze aller Art. Angefangen von Restaurants und Bars über Shoppingmöglichkeiten bis hin zu Parks und Zoos. Die Leser finden schnell persönliche Empfehlungen und andere nützliche Informationen wie Öffnungszeiten oder Telefonnummern. Jeder kann kostenlos mitmachen und seine Geheimtipps an die Qype-Community weitergeben oder die Bewertungen anderer Mitglieder mit seinen eigenen Erfahrungen bereichern.
„Österreich und die Schweiz sind in diesem Sommer die spannendsten Länder Europas“, begründet Stephan Uhrenbacher, Gründer und Geschäftsführer von Qype, die Offensive in den beiden EURO 2008 Veranstaltungsländern. Wer ohne Computer unterwegs ist, kann Qype trotzdem nutzen. Denn die Informationen sind auch über Handy unter mobile.qype.com abrufbar.
Im Sommer 2006 wurde Qype von Stephan Uhrenbacher gestartet und erreicht derzeit deutlich über 2 Millionen Nutzer und hat mehr als 80.000 Autoren. Qype ist laut eigenen Angaben in Deutschland, Großbritannien und Frankreich Marktführer. In Österreich gehört Tupalo zu den Konkurrenten.
Songtexte.com hat die Suche nach Lyrics komplett überarbeitet, sodass nun über 220.000 Songtexte aller Genres gefunden werden. Das Musik Mash-Up greift auf den Fundus von lyricwiki zurück. Dabei wurde bei der Entwicklung besonders Wert auf die Einfachheit der Bedienung und die Datenqualität gelegt. Durch die Zusammenarbeit mit Audioscrobbler und musicbrainz steht den Besuchern eine umfangreiche Auswahl an Artists und Songs zur Verfügung.
Als weiteres neues Feature präsentiert Songtexte.com zu jedem Songtext das passende Musik-Video von Youtube. Zudem verfügt jeder Artist über eine eigene Seite mit Beschreibung und Auflistung aller Alben, Fans und vielem mehr. Damit will Songtexte.com eine enge Verknüpfung zwischen Musik und Community herstellen. Passend dazu kann jeder Nutzer ein Profil einrichten, über das mit anderen Musikbegeisterten kommuniziert werden kann. Besonderes Augenmerk liegt darauf auf dem Musikprofil, das den Musikgeschmack des Profilinhabers zeigt. Weitere Kennenlerntreffs sind die Gruppen, die das Forum der alten Seite ersetzt haben.
Songtexte.com ist im Jahr 2001 als Freizeitprojekt von drei Schülern gestartet worden. Von Beginn an wurde auf die Komponenten des Web2.0, wie Profile oder Foren, gesetzt, die der Plattform zu raschem Wachstum verhalfen. Seit 2008 ist die Netdo Establishment mit Sitz in Vaduz neuer Betreiber von Songtexte.com. Finanziert wird der kostenlose Service über Werbung und Provisionen von Verkaufspartnern wie Amazon und iTunes.
Anmerkung: Songtexte.com wird in Deutschland, Österreich und der Schweiz von der Media-Agentur Molindo GmbH betreut, an der ich beteiligt bin.
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Tupalo ist ein von ein von Nutzern verfasstes Onlineverzeichnis über Freizeit- und Unterhaltungslocations. Das österreichische Unternehmen reichert Stadtpläne bei Google Maps mit Erfahrungen der Nutzer an.
Bei Tupalo können Leute ihre Meinung zu Lokalen, Geschäften, Gallerien und vielem mehr abgeben und neue “Spots” mit nur wenigen Klicks eintragen. Es erlaubt einfach und schnell, neue, interessante Orte in seiner Umgebung zu entdecken, diese mittels selbstverfasster Kritiken an seine Freunde weiterzuempfehlen, sowie über die Lieblingsplätze seiner Freunde am Laufenden zu bleiben. Tupalo, getauft in Anlehnung an Elvis Geburtsort Tupelo in Mississippi, ist eine Mischung aus sozialem Netzwerk und lokaler Suchmaschine. Ziel ist es, sowohl Bewohnern, als auch Besuchern einer Stadt, diese aus einem persönlichen Blickwinkel vorzustellen. Zu finden sind neben Wien derzeit auch Städte in den USA, Deutschland, Spanien und Belgien. In den nächsten Wochen sollen weitere europäische Städte hinzukommen.
Die Idee hatten die beiden Gründer Clemens Beer und Michael Borras im Jahr 2006. Vor etwa einem Jahr ging Tupalo online.
“Bei Tupalo geht es nicht darum, das nächste Postkastl zu finden. Wir wollen nicht nur wissen, wo etwas ist, sondern auch, was die Menschen dort tun und ob sie sich dort wohl führen”, hebt Borras den Unterschied zu den Gelben Seiten hervor. Die ehemaligen Rockstar Games Mitarbeiter haben ihren Firmensitz mit der Tupalo.com OG in Wien.
Lustlose Österreicher können auf unmotivert.at mitteilen, worauf sie keine Lust haben.

Keine Freude am arbeiten, lernen oder Zimmer aufräumen? Unmotiviert.at schafft Abhilfe und vernetzt alle Unmotivierten. Die Kommentare werden im Twitter-Stil veröffentlicht. Zu jedem Benutzer wird die Unmotiviertheit angezeigt, sodass die Leute sich gegenseitig Mitleid spenden und Kommentare hinterlassen können. Zukünftig sollen registrierten Mitgliedern neue Features wie Gruppenfunktionen, weitere Widgets und Profilfunktionen zur Verfügung stehen, so Betreiber Simon Brändle aus Altach.
Fazit: Bleibt abzuwarten, ob sich Österreicher im Internet als unmotiviert outen wollen. Zumindest haben die Raunzer der Nation nun ihr eigenes Social Network.
Alle Hotels ausgebucht? Günstige private Unterkünfte für die Euro 2008 können auf prooms.com gebucht werden.
Auf prooms werden Zimmer, Wohnungen oder auch schlicht eine Couch in den EM-Austragungsorten in Österreich und der Schweiz zur Verfügung gestellt. prooms positioniert sich als preiswerte, benutzerfreundliche Alternative zum herkömmlichen Tourismusmarkt. Mitmachen kann jeder, der mindestens 18 Jahre alt ist, eine verfügbare private Unterkunft hat und eine Kreditkarte besitzt. Die Anbieter der Übernachtungsmöglichkeiten legen den Preis für diese selbst fest und können die gewünschte Besuchergruppe definieren. Das Anbieten und Suchen ist kostenlos, lediglich für erfolgreiche Buchungen fällt eine Vermittlungsgebühr an.
Die Idee für prooms stammt von Christof Hofstätter und entstand während einer einjährigen Weltreise. Gemeinsam mit der Online-Agentur ovos media consulting realisierte Hofstätter das Portal. Der Name der Internetplattform, die seit Februar 2008 online ist, leitet sich von “private rooms” ab. prooms soll nach der Euro 2008 fortgeführt werden, als Portal, das gerade bei Großveranstaltungen zusätzliche Kapazitäten schafft und es Gastgebern ermöglicht, zu Urlaubszeiten mit den eigenen vier Wänden Geld zu verdienen.
Wer bei prooms keine Unterkunft findet, kann sein Glück auch auf couchsurfing.com oder hospitalityclub.org versuchen.
popurls ist ein Aggregator, der die besten (Social Media-)News & Blogs auf einer Seite vereint.
Der Linzer Thomas Marban ging im März 2006 mit popurls an den Start. Auf der Webseite finden Nutzer auf einer übersichtlich gegliederten Seite die beliebtesten Links zu den bekanntesten Websites wie Digg, Google, Yahoo, aber auch Del.Icio.us, Youtube oder Flickr. Statt die einzelnen Seiten besuchen zu müssen, finden Besucher auf popurls neue und beliebte Inhalte aus der Welt auf einen Blick.
Marban entwickelt für popurls laufend neue Features. So stehen mittlerweile zahlreiche Personalisierungsfunktionen wie Story Recommendations und Sharing Funktionen zur Verfügung. Des Weiteren gibt es popurls Versionen für mittlerweile jedes Device (iPhone, Playstation, Wii etc.) und Service (Facebook, Twitter, iGoogle etc.) Inzwischen kooperiert popurls auch mit großen Unternehmen wie zB Intel.
popurls wird durch Federated Media vermarktet, einem Netzwerk dem auch Websites wie boingboing, TechCrunch oder Mashable angehören.









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